Eine Woche Corona-Impfen beim Hausarzt: Dr. Wolfgang Windhorst aus Vlotho zieht Bilanz
Ärzten fehlt der Impf-Spielraum

Vlotho (WB) -

Die erste Impf-Woche liegt hinter den Hausärzten in Westfalen Lippe. Wenig Corona-Impfstoff, viel Bürokratie und wenig Entscheidungsfreiraum – das ist das Fazit von Dr. Wolfgang Windhorst aus Vlotho. Von Christian Althoff
Samstag, 10.04.2021, 09:51 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 10.04.2021, 09:51 Uhr
Das Arzt-Ehepaar Dr. Wolfgang und Dr. Barbara Windhorst hat in dieser Woche 48 Menschen gegen Corona impfen können.
Vorsichtig packt Dr. Wolfgang Windhorst (61) die letzten beiden Dosen Biontech, die Freitagnachmittag noch übrig sind, in seine Arzttasche. Dann verlässt er die Hausarztpraxis in Vlotho, um ein Ehepaar in Kalletal zu impfen. „Die beiden sind über 80 und nicht mobil. Sie hätten es nur mit großen Schwierigkeiten zu uns geschafft.“ Für 11.000 Arztpraxen in Westfalen-Lippe ist die erste Woche zu Ende, in der sie in die Corona-Impfkampagne eingebunden waren und etwa 73.000 Menschen versorgt haben. „Wir hatten zwar nur wenig Impfstoff, aber alle Hände voll zu tun“, sagt Dr. Windhorst. Der Allgemeinmediziner, der die Hausarztpraxis mit seiner Frau Dr. Barbara Windhorst (65) betreibt, hatte schon Ende Dezember das Impfen in Vlothoer Alten- und Pflegeheimen mitorganisiert. Und auch im Impfzentrum des Kreises Herford in Enger hilft er gelegentlich mit.
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