Pastor Stephan Horstkotte hatte Ostern 2020 Corona und rät, sich nach der Erkrankung durchchecken zu lassen
„Als säße jemand auf meiner Brust“

Enger (WB) -

Kratzender, trockener Husten und Fieberschübe: Genau ein Jahr ist es Ostern her, dass Stephan Horstkotte sich das Coronavirus einfing. Der Pastor aus Westerenger/Dreyen hatte zwar einen eher milden Verlauf, die Folgen aber haben ihn bis November immer wieder in Arztpraxen vorstellig werden lassen. Von Kathrin Weege
Samstag, 03.04.2021, 03:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 03.04.2021, 03:00 Uhr
Pastor Stephan Horstkotte hatte Ostern 2020 eine Corona-Infektion. Etliche Arzttermine standen nach der Erkrankung an. Foto: Kathrin Weege
Der 53-Jährige spricht ganz offen über seine Erkrankung, möchte andere ermutigen, dass sie sich nach der Infektion genau durchchecken lassen. Denn die Gefahr ist mit dem Abklingen von Covid-19 nicht gebannt. „Los ging es Ostermontag mit trockenem Husten, es fühlte sich an, als hätte ich zu viel gesprochen. Ich dachte, nur meine Stimme sei etwas angegriffen“, blickt der Hiddenhauser zurück. Corona kam ihm da noch nicht in den Sinn. Seinen ersten Spargel in dem Jahr hat er sich noch schmecken lassen (auch wenn der Hunger nicht allzu groß war), dann plötzlich aber konnte er nicht mehr richtig riechen. Das Fieberthermometer zeigte 38,3 Grad an. „Ich war alarmiert und wollte den nächsten Tag zum Abstrich“, sagt Horstkotte. Doch als er aufwachte, war das Fieber plötzlich weg, auch der Hustenreiz. „Ich dachte, ich bin verrückt im Kopf“, kommt es den Pastor noch heute kurios vor.
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