Staatsanwaltschaft wirft 57-Jährigem fahrlässige Tötung vor – Gefährliche Kreuzung soll entschärft werden
Tödlicher Unfall in Herford: Busfahrer angeklagt

Herford (WB) -

„Er hat die Frau übersehen.“ Staatsanwalt Christopher York hat einen Busfahrer aus Lage wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Der 57-Jährige soll eine junge Frau in der Herforder Innenstadt überrollt haben. Von Moritz Winde
Freitag, 02.04.2021, 03:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 02.04.2021, 03:00 Uhr
Sowohl Linksabbieger, als auch Fußgänger haben grün: Die Innenstadt-Kreuzung in Herford ist seit August 2020 Unfallschwerpunkt. Am 7. Januar wurde an dieser Stelle eine 18-Jährige von einem Bus überfahren. Foto: Moritz Winde
Es war ein tragischer Start ins Jahr 2021: Die folgenschwere Kollision ereignete sich am Morgen des 7. Januar. Gegen 7.40 Uhr bog die S3 aus der Wiesestraße nach links in die Johannisstraße ein. Zum selben Zeitpunkt überquerte die 18-Jährige die Fußgängerfurt. Sie war dunkel gekleidet. Es herrschten zudem durch Dunkelheit und Nieselregen schlechte Sichtverhältnisse. Sowohl der Busfahrer als auch die Fußgängerin hatten grün. Das ergab ein Unfallgutachten. Bremsspuren wurden nicht gefunden. Die Dekra-Experten hätten außerdem herausgefunden, dass der 57-Jährige mit einer Geschwindigkeit von 21 Kilometern pro Stunde um die Kurve gefahren sei, sagt Christopher York, der am 11. März Anklage gegen den Busfahrer erhoben hat.
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