Jubiläumsveranstaltungen der jüdischen Gemeinde – Vorsitzender beklagt fehlende Normalität
„Ich will mich nicht gewöhnen“

Herford (WB) -

Professor Matitjahu Kellig bekundet, er habe eine große Sehnsucht nach Normalität. Doch die Wirklichkeit sieht für den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde anders aus. Aus Sicherheitsgründen werde der Zaun um die Synagoge erhöht: „Gottesdienste unter Polizeischutz – das sind Dinge, an die man sich gewöhnt hat. Aber ich will mich nicht gewöhnen.“ Von Hartmut Horstmann, öwZ
Donnerstag, 01.04.2021, 01:16 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 01.04.2021, 01:16 Uhr
Sie stellen das Programm zur Reihe „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ vor: Marienkantor Johannes Vetter, Matitjahu Kellig, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde, Günter Scheding, Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, und Marienpfarrerin Frauke Wagner (von links). Foto: Hartmut Horstmann
  Seine Gedanken zur Situation der jüdischen Gemeinde Herford/Detmold äußert der Vorsitzende im Zusammenhang mit der Vorstellung eines ambitionierten Kulturprogramms. „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ heißt die Reihe, die zwölf Veranstaltungen umfasst. Veranstalter sind die Mariengemeinde (Kantor Johannes Vetter) und die jüdische Gemeinde (Matitjahu Kellig). Den Start soll die Reihe am 18. Mai in der Synagoge machen. Doch Vetter hat coronabedingt Zweifel, ob es dann losgehen kann. Klar sei, dass nichts ausfalle, sondern höchstens verschoben werde. Hinzu kommt die Frage der Beschränkung.
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