Aufgelöste Versammlung vom 2. Januar hat juristisches Nachspiel – Ostergottesdienste bereits genehmigt
Herforder Freikirche: Bußgeld-Streit vor Gericht

Herford (WB) -

Mit den Folgen des nicht genehmigten Neujahrs-Gottesdienstes der Freikirche „Jesu Christie“ muss sich nun das Amtsgericht befassen. Anwalt Dr. Lutz Klose hat Einspruch gegen den städtischen Bußgeldbescheid erhoben. Der Gemeinde-Pastor soll mehr als 1000 Euro Strafe zahlen. Von Moritz Winde
Mittwoch, 24.03.2021, 20:29 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 24.03.2021, 20:29 Uhr
Die Räume der Freikirche „Jesu Christie“ auf dem Homberghof: Ob hier bei einem Gottesdienst am 2. Januar gegen die Corona-Auflagen verstoßen wurde, muss nun das Amtsgericht Herford klären. Foto: Moritz Winde
Dabei richtete sich der Widerspruch des Bielefelder Juristen genau genommen zunächst nicht gegen das Verfahren an sich. Vielmehr wollte Klose, dass die Verwaltung die mehr als 100 Teilnehmer des Gottesdienstes als Zeugen vernimmt, um zu klären, ob an jenem Samstagabend im Januar tatsächlich die Corona-Regeln eingehalten worden sind. Die Freikirche hat dies stets beteuert, die Polizei – mehrere Beamte hatten die Andacht aufgelöst – wollte das genaue Gegenteil festgestellt haben. Ob Masken getragen und Abstände eingehalten worden sind, spielt im Hauptsacheverfahren nach Ansicht der Ordnungsbehörde allerdings derzeit keine Rolle.
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