30 Räum- und Streufahrzeuge stehen bereit, wenn es ab Samstagabend schneit
Streudienst in Herford: SWK ist vorbereitet

Herford -

Drei bis vier Mal mussten die Mitarbeiter der Servicegesellschaft für Wirtschaft und Kommunen (SWK/ehemals Bauhof) in diesem Winter schon raus, um glatte Straßen abzustreuen. Doch an diesem Wochenende erwartet der Winterdienst der Stadt etwas, was es schon lange nicht mehr gab.

Freitag, 05.02.2021, 18:59 Uhr
Ab Samstagabend soll es kräftig schneien. Die SWK steht mit 30 Räum- und Streufahrzeugen bereit. Foto: Moritz Winde

Ab Samstagabend soll es kräftig schneien. „Wir sind vorbereitet“, sagt SWK-Geschäftsführer Wolfgang Rullkötter. Für das Wochenende wird die SWK bis zu 50 Mitarbeiter (inklusive Beschäftigte von Subunternehmen) und etwa 30 Fahrzeuge im Einsatz haben. Auch Feuerwehr und Rettungsdienst im Kreis Herford haben ihr Personal aufgestockt und sind in Bereitschaft.

Das Räumen der Herforder Straßen von Schnee und Eis erfolgt nach einem strikten Fahrplan. Zunächst wird die Räumkolonne auf den Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen unterwegs sein. „Falls es den gesamten Sonntag durchschneien sollte, müssten wir einige Straßenzüge mehrmals durchfahren“, sagt Rullkötter.

Schon jetzt bittet der SWK-Geschäftsführer um Verständnis, wenn Schnee vor einer Einfahrt landet: „Sollte es, wie prognostiziert, ordentlich schneien, dann müssen wir ja irgendwo mit den Schneemassen hin.“

Zur Winterdienststufe 1, die die Straßenzüge umfasst, die zuerst gestreut werden, zählen auch gefährliche Straßen, die beispielsweise an einer Steigung liegen.

Danach werden auch die Verbindungs- und Wohnstraßen (Winterdienststufe 2) von Schnee und Eis befreit. Es gibt aber auch etliche Straßen in Herford, die unter keine der beiden Kategorien fallen. Hier müssen die Anlieger selbst zum Schneeschieber greifen. „Das wissen die Leute aber auch in der Regel“, sagt Rullkötter.

Er geht davon aus, dass aufgrund der Corona-Bestimmungen nicht viele Leute am Sonntag unterwegs sein werden. Das sei einerseits gut, andererseits aber auch ein Problem, weil dann mehr Straßenzüge zugeparkt sind und die Räumfahrzeuge Schwierigkeiten haben werden, sich ihren Weg zu bahnen.

Feuerwehr und Rettungsdienste rufen dazu auf, sich dem Wetter entsprechend zu verhalten. Dazu gehört auch, Autofahrten und Spaziergänge möglichst zu vermeiden. Einzelne Äste oder Gegenstände können herunterfallen.

In diesem Zusammenhang weist der Kreis auf die Warn-Apps für die Bevölkerung hin. Wer die Warn-App Nina oder Katwarn auf dem Smartphone installiert hat, wird schon vorab mit einer Kurznachricht kostenlos über besondere Ereignisse wie Unwetter, Hochwasser oder andere Gefährdungslagen informiert.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7802423?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198393%2F2514620%2F
Linnemann sieht „Systemfehler“
Carsten Linnemann fordert Nachbesserungen bei der Öffnungsstrategie.
Nachrichten-Ticker