In Herford kommen im vergangenen Jahr 131 Babys weniger zur Welt – neue Lieblingsnamen für Neugeborene
Emilia und Noah sind die Favoriten

Herford (WB) -

Emilia und Noah waren 2020 in Herford die beliebtesten Vornamen, dicht gefolgt von Emily und Ben. Damit liegt Herford im Bundestrend, wo der Name Noah nach neun Jahren Ben an der Spitze abgelöst hat. Ähnlich ist es bei den Mädchen. Dort verlor Emma Platz eins an Mia, gefolgt von Emilia.

Dienstag, 05.01.2021, 10:58 Uhr
Madeleine ist das erste in Herford geborene Baby des Jahres. Sie kam am Neujahrstag um 11.07 Uhr im Mathilden-Hospital zur Welt. Mit Mutter Julia Schwarz und Papa Eike Nischik freut sich Hebamme Dörte Husemann. Foto: Gunde Geisler/Mathilden-Hospital

 

2020 wurden in Herford 2078 Kinder geboren (1074 Jungen, 1004 Mädchen) – 131 Babys weniger als im Vorjahr. Im Kreis ist die Zahl mit 2300 gegenüber 2019 mit 2308 fast gleich geblieben. Im Zehn-Jahrestrend waren es 2011 noch 1950 Geburten, der Höchststand lag 2016 bei 2345. Der Regierungsbezirk meldet 19.920 Geburten (-0,1 Prozent). Spitzenreiter in OWL ist in dieser Statistik die Stadt Bielefeld mit 3430 Geburten.

244 Paare wurden im Standesamt getraut, darunter ein gleichgeschlechtlichen Paar. Dies bedeutete insgesamt einen Rückgang von 11,8 Prozent gegenüber 2019. Damals waren 271 Ehen in Herford geschlossen worden, sieben davon waren gleichgeschlechtlich.

Standesbeamtin Doris Hilgenböker vermutet, dass diese Zahlen der Corona-Pandemie geschuldet sind. „Denn einige Eheschließungs-Termine wurden erst verschoben und dann im Laufe des Jahres doch abgesagt, weil man nicht so feiern konnte wie geplant.“

2020 starben in Herford 1572 Menschen, darunter 795 Männer und 777 Frauen. 2019 lag die Zahl bei 1542. (753 Männer und 789 Frauen). Verglichen mit den Geburten sind somit 506 mehr Menschen in Herford zur Welt gekommen als gestorben.

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