Stadt Herford berichtet über Schwimmlernangebot
Kitas in „H2o“-Nähe machen eher mit

Herford (WB/rec) -

Kindertagesstätten nutzen nur dann das Schwimmangebot der Stadt, wenn ihre Einzugsgebiete in Nähe des H2O liegen. Jugenddezernentin Birgit Froese-Kindermann informierte den Jugendhilfeausschuss über eine zurückhaltende Reaktion der Kitas auf ein Schwimmlernangebot der Stadt.

Dienstag, 24.11.2020, 17:23 Uhr aktualisiert: 25.11.2020, 09:28 Uhr
Die Stadt Herford möchte künftig selbst Schwimmlernkurse anbieten. Foto: Martin Kierstein

Die Fraktion der Linken hatte im Rat den Sozialbericht der Stadt angezweifelt, wonach Kinder in Herford bereits in den Kitas schwimmen lernen würden. Tatsächlich trifft das nach Erkenntnissen des Jugendamtes vor allem auf jene Kitas zu, die keine langen Wege zum Schwimm- und Freizeitbad H2O zu überwinden hätten. Eine regelmäßige und aufwendige Organisation von Bustransporten zum Schwimmbad werde vermieden. So lautet das Ergebnis eines Schwimmlernangebotes, das die Stadt allen Kitas unterbreitet habe. Froese-Kindermann: „Jetzt, auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie, werden die Angebot noch weniger in Anspruch genommen.“

Die Stadt möchte fortan Schwimmlernkurse anbieten. Froese-Kindermann: „Die Wassergewöhnung im Kleinkindalter bringt nichts, wenn die Kinder nicht dran bleiben, also regelmäßig schwimmen gehen.“ In den dritten Schuljahren setzt der Schwimmunterricht ein.

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