Eltern werden per Smartphone auf dem Laufenden gehalten
DRK-Kitas informieren über App

Herford (WB). Vorbei sind die Zeiten, in denen Notizen und Plakate am schwarzen Brett die Eltern der Kindergartenkinder in der Kita Ottelau über anstehende Veranstaltungen, Termine und Neuigkeiten informiert haben. Auch Elternbriefe, die die Erzieherinnen zum Mitnehmen in ein Postfach legten, gibt es nicht mehr. Stattdessen können die Väter und Mütter nun ihr Smartphone in die Hand nehmen und die DRK-Kita-App anklicken, um sich zu informieren.

Samstag, 24.10.2020, 05:10 Uhr
Für Kita-Leiterin Miriam Mrosla (vorne), DRK-Geschäftsführer Ralf Hoffmann (von links) sowie die Erzieherinnen Svenja Berger, Uta Gestring und Carla Ellersiek gehört die Arbeit mit der von David Speczyk (hinten) entwickelten DRK-Kita-App zum Berufsalltag. Foto: Stefan Wolff

Seit dem Start des aktuellen Kindergartenjahrs informieren alle drei Herforder Kindertagesstätten, die in Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) stehen, die Eltern ihrer Schützlinge mittels der App. Neben der Kita Ottelau sind das auch die Kita Villa Sonnenschein und die Kita Kunterbunt. „Die Eltern haben diese Neuerung sehr gut angenommen“, sagt der Geschäftsführer des DRK- Kreisverbandes Herford-Stadt, Ralf Hoffmann.

Kalender und Essensplan

Entwickelt hat die App die Firma webQR. Softwareentwickler David Speczyk, der das Herforder Unternehmen gemeinsam mit Janine Faltynski führt, hat in enger Zusammenarbeit mit Ralf Hoffmann die App auf die Bedürfnisse einer Kita abgestimmt. Ihre Nutzer finden unter anderen einen Kalender mit allen für sie relevanten Terminen, den wöchentlichen Essensplan und eine Vorstellung aller Kita-Gruppen sowie der Erzieherinnen. Es gibt außerdem eine Checkliste für den Fall, dass ein Kind erkrankt, die Adressen der Ansprechpartner in der Stadtverwaltung und alle relevanten Informationen für die Anmeldung in einer Grundschule. Eltern können mittels der App auch Nachrichten an den E-Mail-Account der Kita schicken oder mit einem Klick ihr krankes Kind schnell und unproblematisch abmelden.

Auch die Erzieherinnen haben die App sehr gut angenommen. „Sie können ganz einfach mit ihrem Smartphone oder Laptop auf die App zugreifen und unter anderem Fotos vom letzten Projekt ihrer Gruppe posten“, erzählt die Leiterin der Kita Ottelau, Miriam Mrosla.

Kein Ersatz fürs Gespräch

Das Gespräch mit den Eltern wird die App aber nicht ersetzen. Allerdings hat die Corona-Pandemie den Kontakt mit den Erzieherinnen erschwert, weil Familienangehörige nicht mehr die Kita betreten dürfen. „Gespräche mit den Erzieherinnen finden daher in geschützten Räumen statt“, so Hoffmann.

Eine große Rolle haben Datenschutz und Sicherheit bei der Entwicklung der App gespielt. „Die Eltern erhalten von der Kita eine Zugangsberechtigung und einen Code, mit dem sie sich bei der App anmelden können“, sagt David Speczyk. „Bis zu drei Personen in einer Familie können sie nutzen.“ Bei der Anmeldung müssen die Nutzer keine persönlichen Daten angeben.

Die Entwicklung der App, die es für Android und iOS gibt, hat der DRK-Kreisverband Herford-Stadt finanziert. Doch als „MeinKiGa“-App können sie auch die Träger anderer Kindertagesstätte nutzen. Dafür müssen sie nur eine monatliche Gebühr in Höhe von 50 Euro an webQR zahlen.

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