Maren Kutschmann (33) arbeitet in Bethel und folgt im Januar auf Petra Stender
Sie leitet künftig das Bürgermeisterbüro

Herford (WB). Wenn Maren Kutschmann am 2. Januar die Leitung des Bürgermeisterbüros im Rathaus übernimmt, kommt ein vielfältiges Aufgabenspektrum auf sie zu. In Vertretung von Bürgermeister Tim Kähler ist sie Ansprechpartnerin der Beigeordneten und der Fraktionsvorsitzenden im Herforder Rat. Sie begleitet und organisiert wichtige Projekte und Zukunftsthemen der Stadt.

Dienstag, 06.10.2020, 05:30 Uhr
Maren Kutschmann wird zu Beginn des nächsten Jahres Leiterin des Bürgermeisterbüros. Die Diplom-Pädagogin hat nach dem Studium in Münster und Bielefeld neun Jahre auf verschiedenen Positionen bei den Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel gearbeitet. Foto: Wolff

Auch hält sie Kontakt zu Vertretern der Verwaltung, Wirtschaft, Politik und aus dem Ehrenamt. Nicht zuletzt ist die 33-Jährige, die mit ihrem Mann in Enger wohnt, auch Vorgesetzte der Mitarbeiter im Bürgermeisterbüro. Sie folgt in dieser Funktion Petra Stender (56), die seit September das Ordnungsamt leitet.

Studium in Münster und Bielefeld

Die Diplom-Pädagogin hat nach dem Studium in Münster und Bielefeld neun Jahre Berufserfahrung auf verschiedenen Positionen bei den Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld sammeln können. So war sie anfangs Assistentin der Pflegedienstleitung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und Projektkoordinatorin der Gesundheitsschule im Klinikum Bethel.

Seit 2016 wissenschaftliche Referentin

Seit 2016 unterstützt sie als wissenschaftliche Referentin den Vorstand der Stabsstelle Unternehmensentwicklung der Bodelschwinghschen Stiftung Bethel und war für die unterschiedlichsten Arbeitsfelder verantwortlich. Besonders gerne erinnert sie sich an ein Projekt, das „Partnerschaft, Liebe und Sexualität“ zum Thema hatte und das sie begleiten durfte. „Wir haben verschiedene Veranstaltungen durchgeführt und auch eine Beratungsstelle geschaffen.“

Nachdem sich in den vergangenen Jahren gesellschaftlich vieles verändert habe, „wollte ich mich über die Stiftung hinaus engagieren“, begründet sie jetzt ihren Wunsch nach beruflicher Veränderung. Ein potenziell neues Betätigungsfeld habe sie kennengelernt, als sie im Rathaus hospitiert und dabei Einblick in die Arbeit der Stadtverwaltung erhalten habe. Und nicht zuletzt habe sie dabei auch die Stadt Herford kennengelernt.

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