200 Interessierte folgen Einladung der Mariengemeinde
Freunde des Friedhofs

Herford (WB). Sonniger Spätsommertag, einhergehend mit angenehmer Wohlfühltemperatur. Ideale Voraussetzungen am bundesweiten Tag des Friedhofs, den Erika-Friedhof der Mariengemeinde zu besuchen. Mehr als 200 Besuchende folgten der Einladung zum Motto „Natürlich erinnern“, die erstmals von der Gemeinde ausgesprochen worden war.

Montag, 21.09.2020, 17:00 Uhr
Pfarrer Simon Hillebrecht informiert über die vielfältigen Facetten des Erika-Friedhofs. In der Friedhofskapelle finden jährlich an die 320 Trauerfeiern statt. Foto: Huss

„Natürlich erinnern“

Dieser besondere Tag werde gleichzeitig als Weltkulturerbetag der UNECSO für alle Religionsgemeinschaften begangen, sagte der neue Pfarrer Dr. Gerald Wagner. „Wir wollen erstmals die vielfältigen Facetten unseres Friedhofs der Marien-Kirchengemeinde zeigen und vorstellen“ betonte Katrin Eichholz, Geschäftsführerin der Friedhofsgärtnerei.

Gleichzeitig diene dieser Tag der offiziellen Inbetriebnahme und Präsentation des neuen Blumenladens Marien-Blüte, der bereits seit Anfang April geöffnet ist. Die Marien-Blüte werde inzwischen gut angenommen, lade zum Verweilen ein, werde zum Kontaktpunkt über die Woche für persönliche Begegnungen“, so Pfarrer Wagner.

Zum Tagesmotto „Natürlich erinnern“ hatte das Friedhofsteam ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm vorbereitet. Dazu gehörten Kaffee und Kuchen, Basteln und Rätseln für Groß und Klein, bis hin zur Aktion „Schritte des Lebens“ mit der Aufforderung, jeweils einen alten Schuh mitzubringen, diesen im Rahmen einer gemeinschaftlichen Aktion zu bemalen oder vor Ort zu bepflanzen – als Symbol dafür, damit unterwegs oder auf Reise zu sein, wie es Kathrin Eichholz berichtete.

320 Beisetzungen pro Jahr

Das offizielle Programm hatte begonnen mit einer Führung über den Friedhof. Hierbei informierten Pfarrer Simon Hillebrecht und Anke Schröder etwa 80 Interessierte. Sie erfuhren, dass auf dem Friedhof jährlich um die 320 Verstorbene beigesetzt würden.

Weitere Vorträge folgten auf dem Erikafriedhof – so informierte ein Steinmetz über sein Handwerk. Und zum Abschluss des Tags des Friedhofs gab es Musik. So spielte der Posaunenchor der Marien-Kirchengemeinde Sommerlieder – unter der Leitung von Oliver Alamprese.

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