Verdi fordert Lohnerhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten
Post-Beschäftigte setzen Warnstreiks vor nächster Tarifrunde fort: auch Herford betroffen

Düsseldorf/Herford (dpa/WB). Vor den nächsten Tarifgesprächen bei der Post an diesem Montag haben Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen am Samstag erneut die Arbeit niedergelegt.

Samstag, 19.09.2020, 13:35 Uhr aktualisiert: 19.09.2020, 13:58 Uhr
Eine Post-Mitarbeiterin sortiert Briefe (Symbolbild/Archiv). Foto: Jan Woitas/dpa

Der Warnstreik sei an Standorten in Kempten, Herford , Rheine, dem Sauer- und Siegerland sowie den Räumen Köln und Düsseldorf fortgesetzt worden, teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Schwerpunkt der Arbeitsniederlegungen sei die Zustellung von Briefen und Paketen gewesen.

Nach Angaben eines Unternehmenssprechers beteiligten sich in mehreren Bundesländern rund 4300 Beschäftigte an dem Warnstreik.

Verdi fordert für die rund 140.000 Tarifbeschäftigten der Post eine lineare Lohnerhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Post hat bisher noch kein Angebot vorgelegt. Verdi hatte bei den bisherigen Verhandlungen nach eigenen Angaben den Eindruck gewonnen, dass die Post nur Einkommensverbesserungen von 1,5 Prozent anbieten wolle. Rund 30.000 der Tarifbeschäftigten sind den Angaben zufolge in NRW tätig.

Für Montag und Dienstag ist die dritte Verhandlungsrunde geplant.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7591981?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198393%2F2514620%2F
Hakenkreuz-Christbaumkugel in Chat-Gruppe der Polizei
Im Dritten Reich gab es Christbaumkugeln mit Hakenkreuz. Dieses Bild entstand in einer Ausstellung über historischen Weihnachtsschmuck. Das Gesetz erlaubt das Zeigen eines solchen Fotos in Berichten über zeitgeschichtliche Vorgänge. Foto: dpa
Nachrichten-Ticker