Nach Wasserrohrbruch in Herforder Borriesstraße: Pflasterarbeiten unsauber ausgeführt
Schief und krumm

Herford (WB). Was nicht passt, wird passend gemacht: Hat die ausführende Firma nach diesem Motto gearbeitet? Zumindest könnte man es beim Blick auf das frisch verlegte Pflaster in der Borriesstraße annehmen. Das Ergebnis ist nämlich alles andere als optimal. Das sorgt für Unmut bei den Anliegern.

Donnerstag, 03.09.2020, 21:29 Uhr aktualisiert: 04.09.2020, 09:34 Uhr
Achtung, Stolpergefahr: Selbst der Laie sieht hier auf Anhieb, dass diese Steine nicht zusammengehören. Auch die etwa acht Zentimeter breite Fuge kann nicht richtig sein. In der Borriesstraße ärgern sich Anlieger über schlecht gemachte Pflasterarbeiten. Foto: Moritz Winde

Bereits im Juli hatte es in der kleinen Straße gegenüber dem Kreishaus einen Wasserrohrbruch gegeben. Um das Leck zu beheben, mussten auf einer Länge von etwa zehn Metern die Steine des Bürgersteigs hochgenommen werden. Soweit, so sinnvoll.

Beschädigte Kanten, riesige Fugen

Nachdem das unterirdische Rohr repariert worden war, sollte der zuvor fast einwandfreie Gehweg entlang der Stadtvillen in seinen Ursprungszustand zurück versetzt werden. „Das ist nicht ordentlich geschehen. So etwas sollte nicht vorkommen“, räumt Stadtwerke-Sprecherin Christine Brinkmann ein, die für solche Fälle Subunternehmen beauftragt.

Selbst Laien werden erkennen, dass die Qualität der Pflasterverlegung zu wünschen übrig lässt: kaputte Platten, unpassende Steine, beschädigte Kanten, riesige Fugen – und eine Wasserwaage war offenbar auch nicht zur Hand. „Hier sind etliche gefährliche Stolperkanten entstanden. Wer nimmt einen solchen Pfusch eigentlich ab?“, regt sich ein Anwohner auf.

Diese Frage kann Christine Brinkmann auf Anhieb nicht beantworten. Sie verspricht aber, dass die Fehler in der nächsten Woche behoben werden.

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