Ehemalige Adcuram-Leute müssen Herforder Küchenhersteller Poggenpohl verlassen
Integration kostet Jobs

Herford (HK). Der seit dem 1. September zur Jomoo-Gruppe zählende Küchenhersteller Poggenpohl trennt sich über den bisherigen Geschäftsführer Gernot Mang hinaus von weiteren Mitarbeitern, die im Zuge der Adcuram-Übernahme auf Leitungspositionen gelangt waren. Insgesamt sind 13 Personen betroffen, das entspricht 4,8 Prozent der 270 Personen umfassenden Belegschaft. Vier von ihnen war bereits vor der Insolvenz Poggenpohls gekündigt worden.

Mittwoch, 02.09.2020, 15:30 Uhr aktualisiert: 02.09.2020, 15:58 Uhr
Ralf Marohn integriert seit dem 1. September den Herforder Küchenhersteller Poggenpohl in den Jomoo-Konzern. Foto: Gerhard Hülsegge

Im Auftrag des Jomoo-Deutschlandchefs Xiaowei Lin hat der neue Geschäftsführer Ralf Marohn die Aufgabe in Angriff genommen, die Herforder Küchenproduktion in den chinesischen Weltkonzern zu integrieren. Dabei auf der Strecke bleiben könnte die noch unter Adcuram-Leitung entwickelte „Porsche-Küche“, die wohl doch nicht aus Anlass der Küchenmesse Ende September präsentiert wird. Wie die Alternativen dazu aussehen, steht noch nicht fest.

Jomoo hat seinen Hauptsitz in Xiamen, Provinz Fujian, an der Südostküste Chinas. Das Unternehmen ist zu hundert Prozent in Privatbesitz Der Sitz von Jomoo Deutschland ist in München. Der Konzern unterhält Produktionsstätten an strategischen Standorten in China, mit insgesamt 14.500 Mitarbeiter erzielt er einen Jahresumsatz von 1,7 Milliarden Euro.

Jomoo ist auf Forschung und Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Bad- und Küchenartikeln spezialisiert und gilt als Marktführer in der chinesischen Bad- und Küchenindustrie.

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