Schulleiterinnen sprechen von gutem Start – Vorbereitung mit Video „Wir sind stolz auf unsere Viertklässler“

Herford (WB). Die Herforder Grundschulen haben ihre Hausaufgaben gemacht. Jedenfalls äußerten sich drei befragte Leiterinnen nach den ersten Unterrichtsstunden sehr zufrieden mit den Abläufen und lobten die Kinder. „Wir sind stolz auf unsere Viertklässler, sie haben das ganz toll gemacht“, sagte Wencke Nowitzki-Rolfsmeier von der Grundschule Mindener Straße.

Von Lars Krückemeyer
Aufzeigen mit Abstand: In den Grundschulen hat der Unterricht für Viertklässler wieder begonnen. Symbolfoto: dpa
Aufzeigen mit Abstand: In den Grundschulen hat der Unterricht für Viertklässler wieder begonnen. Symbolfoto: dpa

Besonders kreativ war die Grundschule Radewig, die in einem Video auf ihrer Internetseite schon vor Tagen die Treffpunkte, die Strecken zu den Räumen und die abgeklebten Wege gezeigt hatte. Weiterer Pluspunkt in Sachen Hygiene: Alle Klassenräume sind mit einem Waschbecken ausgestattet. „Die Lehrer holen die Klassen auf dem Schulhof ab und bringen sie in die Räume“, sagte Schulleiterin Theresa Nolte. Auf Pausen wird vorerst verzichtet ­– aus praktischen Gründen. Denn Händewaschen kostet bei zwei Stunden einfach zu viel Zeit.

Einen Wunsch frei

In der Grundschule Mindener Straße durften sich die Kinder wünschen, mit welchem Freund oder welcher Freundin sie in die neue Gruppe wollen – das erleichtert den Wiedereinstieg unter den ungewohnten Bedingungen. Mit etwas mehr Eingewöhnungszeit rechnet Leiterin Wencke Nowitzki-Rolfsmeier bei den Jungen und Mädchen aus den jüngeren Jahrgängen. Im rollierenden System kehren in der nächsten Wochen auch die 1., 2. und 3. Klassen zurück.

Auch in der Grundschule Stiftberg sind aus drei Klassen sechs Lerngruppen geworden. Elke Tölke, seit 2004 Leiterin, stellte fest, dass die Kinder aufgeregt waren, aber trotzdem „den Abstand zueinander gewahrt haben. Sie waren glücklich, sich wiederzusehen“. Die Pausen wurden draußen verbracht. Natürlich auch mit strengen Regeln. „Wir haben ein Pausenkonzept mit einem Sportprogramm erarbeitet und den Schulhof aufgeteilt. Der bietet dafür gute Möglichkeiten“, berichtete Elke Tölke.

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