Fahrer kommt bei Unfall am Herforder Waldrestaurant Steinmeyer unverletzt davon
Betonmischer baumelt am Haken

Herford (WB). Ein Kran allein reicht nicht. Um einen 32 Tonnen schweren Betontransporter aus einem Feld unterhalb des Waldrestaurants Steinmeyer zu hieven, setzt der Erwitter Kranverleiher Franz Bracht am Montag drei Fahrzeuge und einen Tieflader ein.

Dienstag, 05.05.2020, 04:58 Uhr aktualisiert: 05.05.2020, 14:18 Uhr
An zwei Transportbändern wird der Betonmischer aus dem Feld vor dem Waldrestaurant Stiegelmeyer gehievt. Foto: Stephan Rechlin

Betonmischer kippt in Getreidefeld

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Der Betontransporter war am Vormittag ins Feld gekippt . Mit ihm sollte Flüssigbeton für den Bau einer neuen Mauer rechts unterhalb des Restaurants am Wüstener Weg geliefert werden. Als der Fahrer zur Baustelle zurücksetzte, muss er mit den linken Reifen des Betonmischers in die Fuge des abschüssigen Weizenfeldes geraten sein. Der durch Regen aufgeweichte Boden gab nach. Und ganz langsam kippte der Betonmischer auf der Fahrerseite Zentimeter für Zentimeter in das Feld. Der Fahrer stieg blass, aber unverletzt oben aus der Beifahrertür.

Beton wird hart

Weil der Beton im Transporter nicht mehr drehte, wurde er hart. Zum Fahrzeuggewicht von etwa 23 Tonnen kommen also noch neun Tonnen Beton, die oben in die Mischtrommel geflossen und dort erhärtet sind. Wegen dieser Gewichtsverteilung auf abschüssigem Gelände setzt Dirk Ullrich, Niederlassungsleiter OWL der Franz Bracht GmbH, drei Kräne und einen Tiefladerein. Das erste, etwas kleinere und wendigere Kranfahrzeug hebt Stahlbetonplatten vom Tieflader ins Weizenfeld. Auf ihnen sollen die anderen beiden, schwereren Kräne sicher stehen. Sie werden mit zusätzlichen Stahlplatten auf ein Eigengewicht von jeweils 25 Tonnen gebracht und erhalten zusätzliche Stahlseile, um ihre Hubkraft zu erhöhen.

Um die Mischtrommel herum werden Transportbänder gewickelt; die Trommel selbst wird mit zusätzlichen Ketten am Transporter befestigt. Die Kräne heben an, der Transporter knackt, knarzt und ächzt. Dann steht er wieder auf seinen vier Rädern, gut sechs Stunden nach dem Unfall. Bevor er wieder fahren darf, muss erst das Öl zurückfließen. Der kleinere Kran legt ihm noch ein paar Stahlplatten vor die Reifen, damit er nicht gleich wieder umkippt.

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