Herforder FDP-Fraktion will Gebühren-Verzicht für Außengastronomie bis Oktober Antrag an den Stadtrat

Herford (WB). Die Herforder FDP-Fraktion fordert mehr Unterstützung für alle Herforder Gastronomen. Ricarda Heeper, Sprecherin für Innenstadtentwicklung, schlägt vor, dass in der Saison von März bis Oktober 2020 die Gebühren für Außengastronomie entfallen.

Leere Stühle: Herforder Gastronomen haben am 24. April auf dem Neuen Markt auf ihre Sorgen hingewiesen.
Leere Stühle: Herforder Gastronomen haben am 24. April auf dem Neuen Markt auf ihre Sorgen hingewiesen. Foto: Krückemeyer

Die Stadtverwaltung hatte zuvor mitgeteilt, dass die Sondernutzungsgebühren nur für den Zeitraum der Schließungen entfallen. Diese Entscheidung war das Ergebnis eines Treffens von Bürgermeister und Fraktionsspitzen sowie den Einzelvertretern des Rates, nachdem sich viele Gastronomen beschwert hatten.

„Mit Umsatzeinbrüchen von bis zu 60 Prozent sind die Gastronomen am stärksten betroffen. Selbst wenn eine Lockerung kommt, kann sie die Betriebe nicht retten. Ausgefallene Umsätze können nicht nachgeholt werden. Das Hoekerfest wurde abgesagt, Hochzeiten wird verschoben und die Feiern finden nicht statt“, nennt die FDP Beispiele.

Eine Wiedereröffnung werde zunächst nur mit Auflagen ermöglicht. Für die Betriebe heiße das, gleich hohe Kosten, aber nur ein Bruchteil des Umsatzes. Als Kompensation biete sich eine deutlich erweiterte Außengastronomie an. Hier müsse die Ordnungsbehörde alle Vorgaben großzügig auslegen.

Falls erforderlich, solle der Rat eine entsprechende Satzung beschließen. „Wir Herforder brauchen unsere Gastronomie, um die Attraktivität der Innenstadt nicht zu verlieren. Einen entsprechenden Antrag auf Aussetzung der Gebühren für die gesamte Saison 2020 wolle die FDP-Fraktion für die Ratssitzung im Juni stellen.

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