Erste Maßnahme in der Corona-Krise waren bei Kultur Herford und Marta angeordnete Betriebsferien Marta: Weichen für Kurzarbeit gestellt

Herford (WB). Seit März ruht der Publikumsbetrieb im Marta Herford und auch bei sämtlichen anderen Kultureinrichtungen.

Seit März ruht der Publikumsverkehr beim Marta.
Seit März ruht der Publikumsverkehr beim Marta.

Erste Maßnahme in der Corona-Krise waren angeordnete Betriebsferien, es wurde zudem an Strategien für die ökonomische Sicherung der Gesellschaften gearbeitet. Ein zentraler Baustein dafür sind Vereinbarungen mit den beiden Betriebsräten der Kultur Herford gGmbH und der Marta Herford gGmbH, die eine Kurzarbeit ab dem 20. April ermöglichen würden. Diese konnten Anfang der Woche von den Betriebsparteien unterzeichnet werden.

Auch wenn diese Schließung zunächst bis zum 19. beziehungsweise 30. April (Stadttheater) angeordnet wurde, bereiten sich Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretung bereits auf die Zeit danach und eine mögliche Verlängerung dieser angeordneten Auszeit vor. „Wir müssen vorbereitet sein für den Fall, dass wir Ende April noch nicht wie geplant wieder öffnen können, selbst wenn es noch einige Wochen bis dahin sind“, teilt Andreas Kornacki, Geschäftsführer der Marta Herford gGmbH und der Kultur gGmbH, mit. Roland Nachtigäller: „Für uns stand vor allem im Zentrum, eine solidarische Lösung für alle Kultureinrichtungen zu finden, mit der wir aber auch unserer sozialen Verantwortung gerecht werden.“ Andreas Kornacki ergänzt: „Wir wissen um die Verantwortung für Betriebsräte in diesen Zeiten. Umso mehr haben wir uns über die sachliche und zielführende Atmosphäre der Gespräche gefreut.“

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