Neue Anlaufstelle für begründete Corona-Verdachtsfälle sowie Patienten mit Atemwegsbeschwerden Akutzentrum nimmt Betrieb auf

Herford (WB/ptr). Bereits am ersten Tag ist das neue Akutzentrum für Atemwegserkrankungen an der Oststraße 23 in Herford gut angenommen worden. Vor dem Gebäude warteten den ganzen Mittwoch über Patienten geduldig auf Einlass – natürlich unter Wahrung des Mindestabstands.

Vor dem neuen Akutzentrum für Atemwegserkrankungen an der Oststraße 23 in Herford stehen am Mittwochmorgen mehrere Patienten und warten auf Einlass.
Vor dem neuen Akutzentrum für Atemwegserkrankungen an der Oststraße 23 in Herford stehen am Mittwochmorgen mehrere Patienten und warten auf Einlass. Foto: Peter Monke

Das Akutzentrum wird von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) betrieben und soll – auch wenn eine Anmeldung oder Überweisung nicht notwendig ist – ausschließlich Anlaufstelle für begründete Corona-Verdachtsfälle sowie Patienten mit Atemwegsbeschwerden sein.

Im Zentrum soll die Schwere der Erkrankung ärztlich eingeschätzt und entschieden werden, ob die Patienten weiter ambulant betreut werden können oder in eine Klinik müssen. Ebenso sollen Patienten notwendige Rezepte für ihre Medikamente und Bescheinigungen zur Arbeitsunfähigkeit (AU) erhalten.

Geöffnet ist montags bis sonntags von 8 bis 18 Uhr.

Die allgemeine KVWL-Notfalldienstpraxis am Klinikum ist seit dem 1. April bis auf Weiteres geschlossen. Patienten mit anderweitigen medizinischen Beschwerden, die außerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten einen Arzt benötigen, können sich ersatzweise an die allgemeinen KVWL-Notfalldienstpraxen in Bünde (Viktoriastraße 19) und Bad Oeynhausen (Wielandstraße 28) wenden. Patienten sollten die Notfalldienstpraxis aber nur in dringenden Fällen aufsuchen.

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