33-jähriger Herforder soll betrunken unterwegs gewesen sein – Polizisten bespuckt
Schlangenlinien gefahren und im Graben gelandet

Enger/Herford (WB). Ein 33-Jähriger aus Herford sieht seit Montagmorgen einem Strafverfahren entgegen: Er soll laut Polizei betrunken mit seinem Auto Schlangenlinien gefahren und auf Engeraner Stadtgebiet im Graben gelandet sein. Danach soll er Rettungskräfte und Polizisten beleidigt und bespuckt haben.

Montag, 09.03.2020, 12:25 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 12:28 Uhr
Die unsichere Fahrt dieses Mitsubishi aus Herford endete auf Engeraner Gebiet im Straßengraben.

Ein Zeuge hat am Montag gegen 00.45 Uhr bei der Leitstelle der Polizei angerufen, weil er einen Autofahrer auf der Engerstraße in Herford beobachtete, der in Schlangenlinien und mit deutlicher überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Enger unterwegs sei. Der Fahrer sei ihm bereits auf der B239 in Fahrtrichtung Löhne durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen, da der Mitsubishi dort fast in die Leitplanken gekracht sei.

Noch bevor die Polizei den auffälligen Fahrer finden konnte, fuhr der Mitsubishi auf Engeraner Gebiet in den Graben. Im Einmündungsbereich Herforder Straße / Tannenweg verlor der Herforder laut Polizei die Kontrolle über das Auto, kam rechts von der Straße ab. „Durch die ruckartige Gegenlenkung und überhöhten Geschwindigkeit schleuderte der Pkw über die Gegenfahrbahn in den linken Straßengraben“, schildert die Polizei den Unfallhergang.

Verständigung war kaum möglich

Bei der Unfallaufnahme hätten die Polizisten an dem 33-Jährigen deutlich Alkohol gerochen. Eine Verständigung mit ihm sei kaum möglich gewesen. Der Mann wurde aufgrund möglicher Verletzungen und zur Entnahme einer Blutprobe ins Krankenhaus gebracht.

Während der Unfallaufnahme und der Erstversorgung durch die Rettungswagen-Besatzung sei der Mann äußerst aggressiv gewesen. Er habe die Polizisten und Rettungskräfte mehrfach beleidigt. Zudem habe der Herforder zwei Polizisten bespuckt.

Der Mitsubishi war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt die Höhe des entstandenen Sachschadens am Auto auf 1.500 Euro. Dazu kommt „weiterer erkennbarer Flurschaden“. Das Verkehrskommissariat übernimmt die weiteren Ermittlungen.

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