Kommentar zu den Zuständen im Herforder Jugendamt
Was für eine Tristesse!

Herford (WB). Beim Betreten des Jugendamtes möchte man am liebsten auf dem Absatz kehrt machen. Wären da nicht die freundlichen und kompetenten Mitarbeiter. Wie halten sie es nur tagtäglich in diesem Gebäude aus?

Samstag, 08.02.2020, 10:10 Uhr
Eingang mit Hinterhof-Charakter. Foto: Moritz Winde

Dessen Erscheinungsbild und Zustände sind eine Katastrophe und einer modernen Verwaltung unwürdig. Dunkel und dreckig, brüchig und baufällig – was für eine Tristesse!

Weshalb zog das Dezernat I, zu dem die Personal- und Finanzabteilung gehören, eigentlich ins moderne Elsbach II an der Schillerstraße und nicht das gesamte Jugendamt? In den zu wenigen und zu kleinen Zimmern Auf der Freiheit müssen mitunter komplizierte Gespräche geführt werden, die Aggressivität der Kunden nehme zu, sagt Leiter Andreas Spilker.

Hell, freundlich, ausreichend Platz: All dies würde zu einem Wohlfühl-Klima beitragen und sicher so manche aufgeheizte Atmosphäre entspannen – wohl der effektivste Schutz für das Personal.

Diese Probleme sind Tim Kähler lange bekannt. Doch der Bürgermeister hat es bisher versäumt, sie zu lösen. Vielleicht ist das Thema nicht populär genug. Immerhin wird die angespannte Situation jetzt ein wenig entzerrt. Teile des Jugendamtes ziehen in die Arndtstraße. Eine Dauerlösung ist dies aber nicht.

Die Behörde muss unter einem Dach sein. Derzeit gibt es fünf Standorte. Auch das ist ein Unding!

Die Hauptstelle des Jugendamtes Auf der Freiheit – zentral gelegen, aber baufällig.

Die Hauptstelle des Jugendamtes Auf der Freiheit – zentral gelegen, aber baufällig. Foto: Moritz Winde

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