Anwohner der Straße Unter den Linden in Herford sammeln Unterschriften Sorgen um Parksuchverkehr

Herford (WB). Anwohner der Straßen Unter den Linden, Mönchstraße und Clarenstraße sorgen sich angesichts der Umbaupläne der Stadt um die Verkehrssituation vor ihrer Haustür. 45 Unterschriften haben sie gesammelt und zugleich einige Fragen an die Bauverwaltung formuliert.

Von Ralf Meistes
Im Zuge des Umbaus der Straße Unter den Linden werden etliche Parkflächen wegfallen. Die Straße muss saniert werden.
Im Zuge des Umbaus der Straße Unter den Linden werden etliche Parkflächen wegfallen. Die Straße muss saniert werden.

Die Straße Unter den Linden soll im Zuge der Umgestaltung des Wallabschnittes erneuert werden. Die Straße ist in keinem guten Zustand. Durch eine Neugestaltung will die Stadt auch dafür sorgen, dass dort weniger „Parksuchverkehr“ unterwegs ist, wie Beigeordneter Dr. Peter Böhm erklärte. Deshalb will die Stadt die Fläche für den Autoverkehr verkleinern und die Grünfläche vergrößern.

Der Rad- und Gehweg wird analog zu den bisher fertiggestellten Wallabschnitten mit einem neuen Pflaster und einer modernen Beleuchtung versehen.

Ein Teilstück der Straße Unter den Linden wird auf eine Breite von 3,50 Meter verkleinert und zur Einbahnstraße gemacht. Parken ist dort nach dem Umbau nicht mehr möglich. Im Bereich von der Straße Fauler Steg bis zur Waisenhausstraße soll auch weiterhin Begegnungsverkehr möglich sein, doch auch hier wird die Straße verkleinert, auf eine Breite von 4,30 Meter.

Wie hoch werden die Straßenausbaubeiträge?

Öffentliche Stellflächen werden im Bereich Waisenhausstraße/Mönchstraße nicht angeboten. „Diese werden an der erweiterten Stellplatzanlage an der Friedhofstraße gebündelt“, erklärte Dr. Böhm. So bleibe nur noch der Parksuchverkehr zum Parkplatz an der Straße Fauler Steg.

Die Befürchtungen von Anwohnern, durch das geplante Mehrgenerationenhaus an der Waisenhausstraße und das geplante Hospiz Unter den Linden teilt die Bauverwaltung nicht. Beide Einrichtungen müssten erforderliche Parkflächen auf ihrem jeweiligen Grundstück vorhalten.

Zur Höhe der fälligen Straßenausbaubeiträge könne noch nichts gesagt werden. „Wir sind erst am Beginn der Planung. Es wird auf jeden Fall vorher noch eine Anliegerversammlung geben“, so Dr. Böhm.

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