1,5 Millionen Euro hat das neue MRT-Gerät gekostet, das im Mathilden-Hospital steht 4,5 Tonnen Hightech schweben ein

Herford (WB). Es ist 4,5 Tonnen schwer und hat 1,5 Millionen Euro gekostet, das neue Hightech-Gerät, das seit Dienstag im Mathilden-Hospital steht. Für den ärztlichen Direktor Dr. Jens Völker ist das neue Magnetresonanztomographie-Gerät (MRT) „ein verfrühtes Nikolaus-Geschenk“. Nach Weihnachten soll das Highend-Untersuchungsgerät in Betrieb gehen.

Von Ralf Meistes
Innerhalb weniger Minuten stellte der Kran das 4,5 Tonnen schwere MRT-Gerät vor den Eingang des Anbaus. 1,5 Millionen Euro hat die neue Anschaffung des Mathilden-Hospitals gekostet. In der Zeit nach Weihnachten soll es dann erstmals in Betrieb gehen
Innerhalb weniger Minuten stellte der Kran das 4,5 Tonnen schwere MRT-Gerät vor den Eingang des Anbaus. 1,5 Millionen Euro hat die neue Anschaffung des Mathilden-Hospitals gekostet. In der Zeit nach Weihnachten soll es dann erstmals in Betrieb gehen Foto: Ralf Meistes

In neuen Anbau installiert

Installiert wird das MRT im Anbau direkt an der Straße Renntormauer. Hier hatte das katholische Krankenhaus vor zwei Jahren im Rahmen der Rohbaumaßnahme für die neue Liegendanfahrt bereits zusätzliche Räume geschaffen.

Vor der Entscheidung über die neue Anschaffung hatte das Mathilden-Hospital MRT-Geräte von verschiedenen Anbietern getestet. Mit namhaften Probanden: Denn nicht nur der Geschäftsführer des Mathilden-Krankenhauses, Dr. Georg Rüter, legte sich zu Testzwecken in die Röhre. Auch an dem Chefarzt der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Prof. Jakub Wiskirchen sowie am Technischen Leiter, Christian Wieder, sind die verschiedenen Geräte getestet worden. Am Ende hat man sich für ein Gerät der Marke Siemens entschieden. „Der Europäische Radiologiekongress hat es vor zwei Wochen als Best New Radiologiy Device ausgezeichnet“, betonte Dr. Rüter.

„Eindrucksvolle Technik“

Die Vorteile der neuen Röhre: Geht es bei der röntgengestützten Untersuchungstechnik, zum Beispiel der Computertomographie, in erster Linie um morphologischen Darstellungen des Körperinneren, so kann die MRT-Technik auch funktionale Zusammenhänge bildlich darstellen. So sei beispielsweise ein akuter Schlaganfall deutlich erkennbar. „Es ist eindrucksvoll, wie segensreich die moderne Technik hier ist“, betont Rüter.

Die Chefärzte des Mathilden-Hospitals freuen sich sehr über die neue Untersuchungstechnik: Thorsten Bollhöfener, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie verweist auf die extrem präzise Darstellung von Degeneration des Bewegungsapparates. Dr. Richard Wojdat schätzt die Aufnahmen der weiblichen Brust, insbesondere bei Tumorverdacht. Dr. Detlev Scholz sieht in der MRT-Technik eine sehr gute Ergänzung der invasiven Diagnostik des Darmtraktes.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7108235?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198393%2F2514620%2F