Intercity-Hotel in Herford öffnet erst im Sommer, bietet aber bereits tolle Ausblicke Zimmer mit Aussicht

Herford (WB). Wie es später drinnen einmal aussehen wird, ist noch nicht wirklich zu erkennen. Nur die Aussicht aufs Marta ist schon jetzt phänomenal: Der Bau des Intercity-Hotels an der Goebenstraße geht auf die Zielgerade.

Von Bernd Bexte
135 Zimmer wird das Intercity-Hotel haben – die Hälfte zur Marta-Seite hin. Hinzu kommen ein öffentlicher Bar- und Loungebereich sowie drei Tagungsräume. Nach Köln und Wuppertal ist es der dritte Standort der Fidelis-Hotels in NRW.
135 Zimmer wird das Intercity-Hotel haben – die Hälfte zur Marta-Seite hin. Hinzu kommen ein öffentlicher Bar- und Loungebereich sowie drei Tagungsräume. Nach Köln und Wuppertal ist es der dritte Standort der Fidelis-Hotels in NRW. Foto: Bernd Bexte

»Ich hoffe, die nächste Veranstaltung dieser Art findet dann zur Eröffnung statt«, sagt Marco Lorenz, Geschäftsführer der Hotel Marta-Viertel GmbH. Zum dritten Mal hatten der Investor sowie der spätere Pächter, die Fidelis Hospitality GmbH aus Darmstadt,

Nicht nur Klaus Goeke (Wirtschaftsinitiative Kreis Herford) ist vom Blick auf das Marta beeindruckt. Nur das Baugerüst stört noch. Foto: Bexte

Unternehmer und Behördenvertreter auf die Baustelle eingeladen, um ein Bild von dem zu vermitteln, was künftig Herfords größter Beherbergungsbetrieb sein wird. Und schließlich gilt es ja auch, für die Akquise von Großkunden, die ganze Kontingente buchen, die Werbetrommel zu rühren.

Übergabe im Frühjahr

Der Zeitplan verschiebt sich noch einmal nach hinten. Bislang war von einer Eröffnung im Frühjahr die Rede . Dieser Termin ist nicht mehr zu halten. Zunächst war sogar der kommende Januar anvisiert worden. »Wenn alles gut läuft, werden wir den Bau im Frühjahr an den Pächter übergeben«, sagt Lorenz. Dann werde es noch einmal zwei bis drei Monate dauern, um die Zimmer einzurichten, erläutert Annette Driesen (Fidelis Hospitality). Grund für die Verzögerung ist der leer gefegte Handwerkermarkt. »Da muss nur einmal was ins Stocken kommen, dann können andere Gewerke nicht weiter arbeiten.« Die Verschiebung scheint verschmerzbar, schließlich wartet Herford schon seit etwa einem Jahrzehnt auf die Eröffnung eines Hotels im Marta-Viertel.

Zweistellige Millionensumme

Während im Erdgeschoss noch der Estrich fehlt, sind die Zimmer in der dritten Etage bereits malerfertig. Damit das Tapezieren auch im feuchtkalten November klappt, müssen die Räume aber erst vorgeheizt werden. »Der Fliesenleger wird an diesem Freitag erstes Material anliefern und mit den Arbeiten beginnen«, sagt Lorenz. Er gibt auch einen ersten Einblick in die Duschkabinen und WCs, die durch ein klares, schlichtes Design bestechen. Hinter jedem Bett werde eine große Herford-Karte angebracht. »Darauf sind auch alle Sehenswürdigkeiten verzeichnet.«

Die Hotel Marta-Viertel GmbH investiert eine zweistellige Millionensumme in den Hotelbau.

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