Stadt Herford lässt im Bereich Janup nicht locker
Eigentümer muss Stützpfeiler anbringen

Herford (WB/ram). Die Stadt Herford lässt nicht locker: Nachdem sie den Eigentümer einer einsturzgefährdeten Mauer im Bereich Janup dazu veranlasst hatte, das Gemäuer abzureißen , musste die Eigentümerfamilie Zaky jetzt ein weiteres Gebäude in der Radewiger Straße absichern.

Dienstag, 05.11.2019, 10:47 Uhr aktualisiert: 06.11.2019, 08:18 Uhr
Ein Sachverständiger hatte Schäden im Mauerwerk festgestellt. Deshalb musste der Eigentümer die Wand nun abstützen.

Ein Sachverständiger hatte auch hier festgestellt, dass die Mauer einer Durchfahrt massive Schäden aufweist. »Wir haben den Eigentümer daraufhin angeschrieben«, bestätigte Elke Verfürth von der Abteilung Bauaufsicht der Stadt auf Anfrage dieser Zeitung. Auch in diesem Fall heißt es aus der Verwaltung, die jetzt angebrachten Stützpfeiler dürften nicht als Dauerlösung dienen.

Auch Müll wurde beseitigt

Seit Jahren beklagt sich die Interessengemeinschaft ISG Radewig über den schlechten Zustand des Gebäudekomplexes entlang Löhrstraße, Radewiger Straße und Janup, zu dem auch das ehemalige Dohm-Hotel gehört. Die Stadt Herford selbst hatte zuletzt in Erwägung gezogen, die Fläche inklusive Dohmhotel und der benachbarten Ruine zu kaufen.

Die jetzt abgestützte Wand an einer Durchfahrt befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Büro der Partei Die Linke. Eine dahinter befindliche Mauer sowie eine Remise musste die Eigentümerfamilie Zaky vor einigen Wochen abtragen lassen, weil Einsturzgefahr bestand. Die Stadt hatte zuvor damit gedroht, die Mauer abreißen zu lassen und dem Eigentümer die Kosten in Rechnung zu stellen.

Klagen von Seiten der ISG Radewig gab es auch angesichts von vermüllten Hinterhöfen. Auch hier war die Familie Zaky daraufhin tätig geworden und hatte den Unrat beseitigt.

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