»Whores of Metal«: 150 Fans und vier Bands feiern im Stedefreunder Krug
Gitarrenfreundliches Familientreffen

Herford (WB/us). Christian Barke und Phil Launer können stolz auf sich sein: Auch dieses Mal haben sich etliche Metalfans auf ihre Initiative hin im Stedefreunder Krug zum Feiern, Headbangen und Musikhören eingefunden. 150 Freunde der härteren Gitarrengangart waren bei den »Whores of Metal« dabei, als sich vier ostwestfälische Bands auf der Bühne die Ehre gaben.

Montag, 07.10.2019, 14:16 Uhr aktualisiert: 07.10.2019, 14:30 Uhr
Die Herforder Band »Pankration« erfreut 150 Zuhörer im Stedefreunder Krug. Foto: Siegfried Huss

»Die Idee zu diesem Konzert entstand, weil zahlreiche Musiker im Laufe der Zeit in unterschiedlichen Bands spielten. Alle kennen sich. Es entwickelte sich ein loses Netzwerk. Daher ist es unser Anliegen, jährlich einmal zu einem Konzert der unterschiedlichen Bands zusammenzukommen, um die musikalische Gemeinschaft zu pflegen«, erzählte Christian Barke.

Wer Metal hört, der weiß: »Im Laufe von mehr als vier Jahrzehnten haben sich mehrere Substile entwickelt: darunter etwa Power Metal, Death Metal, Black Metal bis hin zu Thrash-Metal«, erläuterte Phil Launer. Mit den Merkmalen dieser Substile spielten auch die Musiker im Stedefreunder Krug souverän: begonnen mit »Uncover« aus Bünde, die es mit Melodic Death Metal krachen ließen, der Herforder Band »Pankration« sowie den Black Metallern von »Necrotic Woods« aus Steinheim und den Mindenern »Pandorium«, die sich einer technisch anspruchsvollen, progressiven Thrash-Metal-Variante verschrieben haben.

Aggressive Musik, entspannte Metalfans

So energiegeladen die Musik war, so fröhlich und gelassen waren die Teilnehmer dieses Events. Phil Launer wie auch Christian Bracke legen Wert darauf festzustellen: »Die Bands spielen zwar aggressive Musik, gehen aber stets miteinander gemeinschaftlich entspannt um.«

In den Umbaupausen wie auch zur Einstimmung vor dem eigentlichen Konzertbeginn spielten Marc-Philipp Längert und Florian Lenk aus Kirchlengern mit ihrer Band »Kalyptra« ebenfalls selbst komponierte Songs. Wie in den Vorjahren war es auch diesmal wieder eine gelungene Konzertveranstaltung mit abwechslungsreichen Songs, die die musikalischen Vorlieben des Publikums trafen, und einer tollen Atmosphäre.

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