Zweiter Baumbestand befallen – Stadt hängt Warnschilder auf
Rußrindenkrankheit jetzt auch an der Höhenstraße

Herford (WB/bex). Die auch für Menschen gefährliche Rußrindenkrankheit breitet sich immer weiter aus. Neben dem Homberg ist jetzt ein weiterer Verdacht auf Pilzbefall festgestellt worden, wie die Stadt am Dienstag auf HK-Anfrage bestätigt hat. Knapp zwei Kilometer Luftlinie entfernt sei an der Höhenstraße ein möglicher Rußrindenbefall an bis zu sieben Ahornbäumen festgestellt worden.

Dienstag, 03.09.2019, 17:09 Uhr aktualisiert: 03.09.2019, 17:20 Uhr
Die Rußrindenkrankheit hat sich in Herfords Norden weiter ausgebreitet – vom Homberg an die Höhenstraße. Foto: Stadt Herford

»Die Stadt hat heute auch in diesem Bereich Warnschilder angebracht . Auch vor dem Betreten des alten Grillplatzes wird abgeraten«, heißt es aus dem Rathaus. In den nächsten Tagen werde die Stadt mit dem Forstamt die Schäden genauer erfassen, begutachten »und die weiteren Schritte planen«.

Entsorgung aufwendig

Die Rußrindenkrankheit zeigt sich auf der Rinde des Ahornbaumes als dunkler Pilzbelag. Mit der Zeit stirbt der gesamte Baum ab. Zum Vorschein kommen dann schwarze Sporen, die sich durch die Luft verbreiten. Diese Sporen können bei Menschen Lungenentzündungen verursachen. Am Homberg hat der Schimmelpilz etwa 350 Bäume absterben lassen. Problematisch ist die Entsorgung. Eigentlich sollen die Bäume gefällt und an Ort und Stelle vergraben werden. Bei einem umfangreichen Befall wie am Homberg ist das aber zu aufwendig. Das Verfeuern in der Müllverbrennungsanlage geht nicht: Der Trichter ist zu klein und die Stämme dürfen nicht gehäckselt werden.

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