Kommentar zum Zustand der Herforder Waldes
Das Gesicht der Stadt ändert sich

Die Hiobsbotschaften aus dem Wald reißen nicht ab . Dürre und Hitze des zu Ende gehenden Sommers und der allgemeine Klimawandel haben deutlich sichtbare Spuren hinterlassen. Und das ist wohl nur der Anfang.

Dienstag, 03.09.2019, 13:05 Uhr aktualisiert: 03.09.2019, 14:00 Uhr
Auch an den Straßenbäumen hat die Trockenheit Schäden verursacht.

Der Wald im Stuckenberg, am Homberg, aber auch der schattenspendende Baumbestand an vielen Straßen wird sich unwiederbringlich verändern und damit das Gesicht der Stadt. Das Alarmierende: Selbst die Experten wissen sich keinen Rat, wie das Baumsterben zu stoppen ist.

Sicher ist allerdings, dass auf die Bürger einiges zukommen wird, sollte die Stadt ernst machen mit ihren Vorschlägen. Sie spricht von »unvermeidlichen Verhaltensänderungen«. Die sind zweifellos notwendig – in vielen Bereichen, von der Mobilität bis zum Konsum. Es geht aber auch um den eigenen Garten. Möglicherweise wird hier bald viel stärker reglementiert, was dort wachsen darf und was nicht. Da ist Streit programmiert, wie die Debatte um das Schottergartenverbot gezeigt hat.

Derzeit gibt es jedoch nur zwei städtische Mitarbeiter, die derlei Vorschriften überwachen. Für die Umsetzung aller vorgeschlagenen Maßnahmen wird die Stadt also viel Geld in die Hand nehmen müssen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6897417?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198393%2F2514620%2F
Gesundheitsminister Spahn hat Corona
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich mit dem Coronavirus angesteckt.
Nachrichten-Ticker