Grundwasserstände in Herford sinken, Nitratbelastung ist teilweise zu hoch
Grüne sorgen sich um das Trinkwasser

Herford (WB). Die Herforder Grünen machen sich Sorgen um die Trinkwasserversorgung im Stadtgebiet. »Der Klimawandel, die intensive landwirtschaftliche Bodennutzung und weitere Belastungsfaktoren können erhebliche Risiken für unser wichtigstes Lebensmittel nach sich ziehen«, heißt es in einer Erklärung.

Dienstag, 03.09.2019, 14:07 Uhr aktualisiert: 03.09.2019, 15:00 Uhr
Ist die Trinkwasserversorgung in Herford angesichts steigender Nitratwerte und sinkender Grundwasserpegel in Gefahr? Die Grünen sehen jedenfalls Grund zur Sorge. Foto: Patrick Pleul/dpa

Mit dieser Thematik werde sich der Aufsichtsrat der Stadtwerke in seiner Sitzung am kommenden Donnerstag, 5. September, befassen. Dabei gehe es um die quantitative Sicherstellung der Wasserversorgung vor dem Hintergrund zunehmender Trockenperioden und sinkender Grundwasserstände.

Dies habe kürzlich bereits dazu geführt, den Wasserbeschaffungsverband Am Wiehen (Bad Oeynhausen, Löhne, Hille, Hüllhorst) durch entsprechende Hilfslieferungen des Wasserbeschaffungsverbandes Herford-West (Bünde, Enger, Herford, Hiddenhausen, Kirchlengern, Rödinghausen, Spenge) zu unterstützen.

Den Grünen gehe es auch um die Qualität des geförderten Trinkwassers. So weise das größte städtische Wassergewinnungsgebiet Wüsten-Steinbeck, aus dem etwa 60 Prozent des Herforder Wassers gefördert werde, seit Längerem recht hohe Nitratwerte auf. »Hier erwarten wir konkrete Vorschläge, wie die Nitratbelastung dieses Gebietes nachhaltig gesenkt werden kann«, schreiben die Grünen

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