Schulausschuss wird über Raumnot am FGH informiert Lehrer-Küche im Wandschrank

Herford (WB). Über die räumlichen Probleme am Friedrichsgymnasium hat Schulleiterin Gudrun Horst de Cuestas am Montag die Mitglieder des Schulausschusses informiert.

Von Ralf Meistes
Rechts hängt die Jacke eines Lehrers, links daneben befindet sich die Lehrer-Küche mit Kaffeemaschine und Geschirrspülmaschine. Aufgrund der Raumnot am Friedrichsgymnasium wurde die Lehrer-Küche in einem Wandschrank untergebracht.
Rechts hängt die Jacke eines Lehrers, links daneben befindet sich die Lehrer-Küche mit Kaffeemaschine und Geschirrspülmaschine. Aufgrund der Raumnot am Friedrichsgymnasium wurde die Lehrer-Küche in einem Wandschrank untergebracht. Foto: Ralf Meistes

Lehrerzimmer ist zu klein

Beim Rundgang durch das Friedrichsgymnasium (FGH) erfuhren die Ausschuss-Mitglieder unter anderem, dass das Lehrerzimmer für die gut 70 Lehrkräfte so klein ist, dass die kleine Küchenzeile mit Kaffeemaschine und Geschirrspülmaschine in zwei Teile eines größeren Wandschranks eingebaut worden sind, der eigentlich für die Garderobe der Lehrer gedacht war.

Leinwand versperrt Ausgang

Noch ein Punkt war bemerkenswert: Finden im Lehrerzimmer kleine Vorträge statt, dann wird die Eingangstür durch eine Leinwand bedeckt. Das Lehrerzimmer durch die Tür zu verlassen, ist dann nicht mehr möglich. Einen anderen Platz für die Leinwand gibt es aber auch nicht.

Zwei große Drucker neben Schreibtischen

Zuvor hatte Horst de Cuestas dem Schulausschuss auch den Oberstufenraum gezeigt. Hier stehen vier Schreibtische eng beieinander, in die Mitte ist noch Besprechungstisch gequetscht. Einen Raum weiter stehen zwei große Drucker zwischen den Schreibtischen. »Natürlich ist schon über die Feinstaubbelastung gesprochen worden, die von den Druckern ausgeht«, sagte Heide Pahmeyer, Leiterin der Abteilung Bildung bei der Stadt Herford. Eine Alternative gibt es bislang jedoch noch nicht.

Fenster dürfen nicht geöffnet werden

Kopfschüttelnd nahmen einige Ausschussmitglieder zur Kenntnis, dass die Lehrer in einigen Klassenräumen die Fenster nicht öffnen können. Dabei würde man angesichts der hohen Temperaturen gerne auch mal lüften. Doch lediglich die Oberlichter können gekippt werden, damit frische Luft in die Räume gelangt.

»Die Fenster lassen sich nur nach innen öffnen. Da besteht die Gefahr, dass die Schüler sich verletzen. Deshalb sind wir von der Stadt aufgefordert worden, die Fenster geschlossen zu halten und abzuschließen«, erläutert Gudrun Horst de Cuestas. Die großen Fenster der Räume, die Richtung Werre liegen, lassen sich nicht einmal mehr auf Kipp stellen.

Fehlplanung bei den Oberlichtern

Und auch bei den Oberlichtern sind nicht alle kippbar. Da zwei Fenster über Eck liegen und beide nach innen gekippt werden, lässt sich nur eines von beiden öffnen. Wolfgang Rußkamp (CDU) sprach dann auch von einer Fehlplanung. Etliche Klassenräume am Friedrichsgymnasium sind mittlerweile zu klein. »Wir verfügen auch nicht wirklich über Besprechungsräume«, sagte Horst de Cuestas.

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Immerhin hat jemand darauf geachtet, dass unter den Kaffeemaschinen eine Glasplatte liegt. Vorbildlich.

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