Straßenelemente sollen auf dem Rathausplatz eingesetzt werden
Streit um Intarsien in der Fußgängerzone

Herford (WB/ram). Der Jahrhundertbrunnen am Gehrenberg vor dem Textilhaus Klingenthal soll versetzt werden, die Intarsien, die auf Herfords Partnerstädte sowie auf die Hansezugehörigkeit Herfords hinweisen, sollen vom Gehrenberg verschwinden. Die Stadt will, wie berichtet, den Gehrenberg neu gestalten.

Freitag, 07.06.2019, 15:00 Uhr
Die Jahrhundertbrunnen vor Klingenthal soll im Zuge der Neugestaltung des Gehrenbergs versetzt werden. Neuer Standort soll dann in der Nähe des Handy-Geschäftes »O2« sein. Die Intarsien im Boden sollen entfernt werden. Foto: Moritz Winde

Ratsmitglied Udo Freyberg möchte die Intarsien erhalten

Während die Mitglieder des Bauausschusses am Donnerstag keine Bedenken dagegen hatten, dass der Brunnen vor Klingenthal auf die andere Seite des Gehrenbergs (vor das O2-Geschäft) versetzt wird, äußerten Udo Freyberg (SPD) und Lothar Wienböker (Bürger für Herford) Kritik an dem Vorhaben, dass die Intarsien entfernt und eingelagert werden sollen. »Ich finde die Intarsien schön und möchte sie an dem Standort behalten«, sagte Freyberg.

»Bodenelemente sind Rutschfallen«

Aufgrund mangelnder Barrierefreiheit und fehlender Verkehrssicherheit waren die Intarsien kein Bestandteil der neuen Planung. Für Marion Maw (CDU) eine gute Entscheidung. Bei Eis und Schnee seien die Intarsien Rutschfallen. Sie selbst sei dort schon einmal gestürzt. Lothar Wienböker (BfH) kritisierte, dass die Stadt nach der Entfernung des Hansebrunnens noch ein weiteres Element, das an die Hanse-Vergangenheit Herfords erinnere, entfernen wolle.

Bei Umgestaltung des Rathausplatzes berücksichtigen

Auf Vorschlag des Beigeordneten Dr. Peter Böhm einigte sich der Ausschuss darauf, dass die Intarsien »ein integrierendes Element beim Wettbewerb zur Rathausplatzgestaltung« sein sollen. Unklar ist allerdings noch, wann der Rathausplatz umgebaut wird.

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