Ratsfraktion fürchtet Staus durch geplante Ampelkreuzung
Elverdisser Straße: SPD will Kreisel erhalten

Dienstag, 02.04.2019, 08:03 Uhr aktualisiert: 02.04.2019, 08:40 Uhr
Die SPD wirbt dafür, den Kreisel an der Elverdisser Straße zu erhalten und den Verkehr mehr zu überwachen. Foto: Moritz Winde

In einem offenen Brief an den Beigeordneten der Stadt, Dr. Peter Böhm, erklärt die SPD-Ratsraktion nun, dass die Schaffung einer solchen Ampelkreuzung nicht die richtige Lösung sei.

Begründet wurde der geplante Rückbau damit, dass der Kreisel eine Unfallhäufungsstelle sei. Ein Umbau zu einem größeren sichereren Kreisel sei aufgrund schwierigen Grunderwerbs nicht möglich.

Aufgrund von Gesprächen mit Anliegern meldet die SPD-Fraktion Zweifel an den Plänen an. Eine Ampelkreuzung werde in diesem stark frequentierten Bereich »den Verkehrsfluss sehr beeinträchtigen, Verkehrsstaus verursachen und die Anlieger belasten«, heißt es in dem Schreiben der SPD.

Unfallhäufungsstelle müsse entschärft werden

An die Kosten des erst 2009 für 120.000 Euro gebauten Kreisels und der durch einen Umbau erneut entstehenden Kosten denke man »mit großem Unmut«.

Auch die SPD sei der Meinung, dass eine Unfallhäufungsstelle entschärft werden müsse. Es stelle sich allerdings die Frage, mit welchen Mitteln. Die inzwischen installierten Stoppschilder würden zwar von vielen Autofahrern missachtet, aber sie zeigten dennoch Wirkung und sorgten für ein langsameres Einfahren in den Kreisel.

Nach Aussage von Anwohnern, sollen Unfälle seit der Aufstellung der Schilder kaum noch vorgekommen sein. »Die uns vorliegenden Unfallzahlen sind aus dem Jahr 2017. Wie hat sich die Unfallhäufigkeit nach Aufstellung der Stoppschilder entwickelt?«, fragen die Sozialdemokraten.

Aus Sicht der SPD Herford würden eine stärkere Überwachung des Haltegebots am Kreisel sowie eine erhöhte Kante an der bisherigen Kreiselmarkierung im Innenbereich für eine vorsichtigere Fahrweise im Kreisverkehr sorgen.

Kommentare

michael schönow  wrote: 02.04.2019 12:53
Straßen NRW-OH JE
die haben doch rein gar keine Ahnung. Wie lange benötigen die um ein bisschen Straße fertig zu bekommen. Alleine die Salzufler Straße wird ja alle "paar Tage" gesperrt. Und dann die massenhaften BAB Baustellen, zig Km lang,.Bauarbeiter Fehlanzeige...Und Kreisverkehr wissen leider wenige, wie man sich da verhalten muss. Und wie war das mit den Dokumenten, die die Behörde Straßen NRW zu ihren Gunsten verändert hatte.
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