Herforder Sportgala: Harina-Beckmann, Kirchhoff und der HEV ganz oben
Großes Kino und eine Liebeserklärung

Herford (WB). Lang ist’s her: Einst ehrte die Stadt Herford ihre erfolgreichsten Sportler im Weltlichtspiel-Haus in der Bruchstraße, jetzt ist der Stadtsportverband ins ehemalige britische Kino auf dem Bildungscampus umgezogen. Und dort gab’s bei der Sportgala das sprichwörtliche »große Kino«, eine Liebeserklärung inklusive.

Sonntag, 03.03.2019, 20:16 Uhr aktualisiert: 04.03.2019, 09:27 Uhr
Sportlerin des Jahres: Natalja Harina-Beckmann nimmt Pokal und Glückwünsche vom Stadtsportbund-Vorsitzenden Jürgen Berger (rechts) und von Bürgermeister Tim Kähler entgegen. Foto: Lars Krückemeyer

Die nämlich schickte die Sportlerin des Jahres, Tennisspielerin Natalja Harina-Beckmann (TC Herford), an ihren Mann Manfred ins Publikum: »Du bist bei meinen Turnieren immer dabei. Ich liebe dich«, rief die 51-Jährige unter dem Jubel der Gäste.

WM-Traum erfüllt

2018 erfüllte sich die Titelsammlerin aus Rheine einen Traum: In Ulm wurde sie mit der Belgierin Klaartje van Baale zum ersten Mal Weltmeisterin – im Doppel der Damen 50. »Die Verständigung mit ihr war schwierig, es war 35 Grad heiß und allen war schlecht. Aber ich sterbe lieber als aufzugeben«, berichtete die gebürtige Weißrussin in ihrem lebhaften und launigen Vortrag.

Nicht weniger Herzen flogen Renate und Wolfgang Behammer zu. Das Ehepaar gehört seit 65 Jahren dem Kanu-Klub an und hat jahrelang Talente gefördert. »Mein Mann war ja Boxer. Der hat erstmal Seilspringen eingeführt«, berichtete Renate Behammer mit einem Lächeln. Das Paar kennt sich bereits stolze 68 Jahre!

Herforder Sportgala auf dem Bildungscampus

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  • Herforder Sportgala auf dem Bildungscampus Foto: Lars Krückemeyer
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HEV macht Zwischenstopp

Die Eishockey-Spieler des Regionalliga-Meisters Herforder EV waren in voller Mannschaftsstärke erschienen und sorgten für ein Raunen im Publikum, als sie die Bühne nahezu komplett ausfüllten. Auf dem Weg ins erneute Playoff-Endspiel war die Ehrung zur Mannschaft des Jahres eine Zwischenstation: Am Freitagabend hatten sie den EHC Neuwied 5:4 besiegt, gestern ging’s zum Rückspiel.

Aus 8000 Kilonetern Entfernung grüßte der Sportler des Jahres, Segler Fabian Kirchhoff. »Die Ehrung macht mich stolz, Herford ist für mich immer noch ein Stück Heimat«, sagte er in einer Videobotschaft aus seinem Urlaubsland Sri Lanka. Nach 33 Jahren hatte er auf der Ostsee vor Kühlungsborn zum ersten Mal wieder einen Weltmeistertitel für Deutschland geholt – ein historischer Sieg.

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