Fleisch ungeschützt auf verdrecktem Laderaumboden
Ayran angeschnallt auf dem Beifahrersitz

Herford (WB/paul). Ein Transporter, der auf dem Weg von Hannover nach Ostwestfalen war, ist der Autobahnpolizei am Donnerstag aufgefallen. Es wurden erhebliche Mängel beim Transport von Lebensmitteln festgestellt. Der 33-jährige Fahrer aus Hannover hatte zwölf Paletten je 24 Becher Joghurtgetränke auf dem Beifahrersitz deponiert.

Freitag, 01.03.2019, 14:57 Uhr aktualisiert: 01.03.2019, 16:58 Uhr
Der Laderaum und die Getränke auf dem Beifahrersitz.

Im Laderaum des Fiat Ducato befanden sich 30 Spieße Dönerfleisch, zehn Kästen rohes Hähnchenfleisch sowie vier Kartons Lammfleisch. Das Fleisch wirkte wie mehrfach aufgetaut und lag ungeschützt auf dem verdreckten Laderaumboden, wie die Polizei mitteilte.

Das Fahrzeug wurde daraufhin zur Lebensmittelüberwachung der Kreises Herford begleitet. Mitarbeiter stellten dort erhebliche Überschreitungen der zulässigen Lager- und Transporttemperaturen fest. Die Kerntemperatur des Fleisches betrug lediglich minus sechs Grad Celsius, statt der erforderlichen minus 18 Grad Celsius.

Die Ware war für Imbissbetriebe im Bereich Ostwestfalen-Lippe und südliches Niedersachsen bestimmt. Mitarbeiter des Kreises Herford versiegelten den Transporter und schickten ihn zur Lebensmittelüberwachung der Stadt Hannover. Dort wird die Ware vermutlich entsorgt und über die Höhe des Bußgelds entschieden.

 

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