Herforder Modehersteller macht einen Verlust von rund sieben Millionen Euro
Ahlers rutscht in die roten Zahlen

Herford (dpa). Der Modehersteller Ahlers – bekannt durch Marken wie Pierre Cardin, Baldessarini oder Pioneer – ist im Geschäftsjahr 2017/2018 in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich weist das Herforder Unternehmen einen Verlust von rund sieben Millionen Euro aus, wie es am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahr hatte Ahlers noch einen Gewinn von 1,9 Millionen Euro gemacht.

Mittwoch, 06.02.2019, 16:48 Uhr aktualisiert: 06.02.2019, 16:56 Uhr
Der Firmensitz der Ahlers AG in Herford.

Der Modehersteller hatte im vergangenen Geschäftsjahr mit starken Umsatzrückgängen zu kämpfen. Vor allem die Verkäufe von Anzügen und Jacken waren enttäuschend. Zusätzlich belastete die schwierige Marktsituation in Osteuropa das Unternehmen. Insgesamt brach der Umsatz dadurch um 5,4 Prozent auf rund 223 Millionen Euro ein.

Bereits vor einigen Monaten hatte der Konzern deshalb ein Effizienzsteigerungsprogramm und den Abbau von rund 130 der damals noch gut 2000 Stellen angekündigt. Die Sonderaufwendungen dafür bezifferte Ahlers auf rund fünf Millionen Euro. Den vollständigen Geschäftsbericht will Ahlers am 28. Februar vorlegen.

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