CSR-Preis: OWL-Initiativen prämieren soziale Verantwortung Firmen ausgezeichnet

Herford (WB). Wenn Unternehmen nicht nur eine möglichst hohe Rendite im Blick haben, sondern sich auch durch gesellschaftliches Engagement für Mitarbeiter, Umweltschutz oder die Region auszeichnen, dann ist das allemal ein Lob wert. Genau darum geht es der Initiative für Beschäftigung (IfB) OWL, der Gilde-Wirtschaftsförderung und dem CSR-Kompetenzzentrum OWL.

Von Edgar Fels
So sieht der CSR-Preis aus, präsentiert von (von links) Katrin Fasse, Marina Mönikes (beide Phoenix Contact), Philipp Seidensticker, IfB-Geschäftsführer Volker Wilde, Armin Halfar, Jürgen Müller (Landrat des Kreises Herford) und Kathrin Stühmeyer.
So sieht der CSR-Preis aus, präsentiert von (von links) Katrin Fasse, Marina Mönikes (beide Phoenix Contact), Philipp Seidensticker, IfB-Geschäftsführer Volker Wilde, Armin Halfar, Jürgen Müller (Landrat des Kreises Herford) und Kathrin Stühmeyer. Foto: Oliver Schwabe

Sie haben am Donnerstagabend in Herford als Initiatoren zum dritten Mal nach 2014 und 2016 den sogenannten CSR-Preis verliehen. CSR steht für Corporate Social Responsibility – also die soziale Verantwortung. Eine achtköpfige Jury und eine Expertenrunde von etwa 90 Vertretern aus der ostwestfälisch-lippischen Wirtschaft wählten jeweils ihre Favoriten aus.

Den Jurypreis erhielt in der Kategorie Großunternehmen (über 250 Mitarbeiter) der Blomberger Elektronikkonzern Phoenix Contact. In der Kategorie der kleineren Unternehmen wurde der Bielefelder (Werbe) Taschenhersteller Halfar Systems ausgezeichnet. Ein Sonderpreis sprach die Jury dem Bielefelder Hemdenhersteller Seidensticker zu. Grund: Das Unternehmen habe sich in seinen Werken in Asien darum verdient gemacht, von sich aus für gute Arbeitsbedingungen zu sorgen, sagte Volker Wilde, Geschäftsführer der Initiative für Beschäftigung.

Den Publikumspreis erhielten die Pietec Feinwerktechnik aus Bad Wünnenberg für ein Integrationsprojekt psychisch Kranker sowie Benteler (Paderborn) bei den größeren Unternehmen für eine Nachwuchskooperation in Schulen. Von den insgesamt 37 Unternehmen, die sich beworben hatten, waren sieben in die Endrunde gekommen. Sie stellten in Kurzvorträgen ihr gesellschaftliches Engagement vor. Volker Wilde: »Mit dem dritten Wettbewerb setzen wir eine Erfolgsgeschichte fort. Im Rheinland würde man von einer Tradition sprechen, wir sagen: Ein Anfang ist gemacht.«

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