Sprunghaftes Vergnügen mit Jackson und Prince Tanztheater zu Songs zweier Ausnahmekünstler

Herford (WB). Die Musik von zwei Ausnahmekünstlern bildet den Rahmen für einen Tanzabend der Extraklasse: Für das Publikum im ausverkauften Stadttheater hat es mit »Jump« die großen Hits von Michael Jackson und Prince in getanzten Bildern gegeben.

Von Sophie Hoffmeier
»‘Cause this is thriller, thriller night!«: Das Odyssey Dance Theatre aus den USA begeistert im Stadttheater zur Musik von Michael Jackson und Prince. Eine Vielzahl von Tanzstilen prasselt dabei auf die Besucher ein.
»‘Cause this is thriller, thriller night!«: Das Odyssey Dance Theatre aus den USA begeistert im Stadttheater zur Musik von Michael Jackson und Prince. Eine Vielzahl von Tanzstilen prasselt dabei auf die Besucher ein. Foto: Sophie Hoffmeier

Eine Vielzahl von Tanzstilen und Techniken prasseln hier auf die Besucher ein. Vom klassischen Spitzentanz, über Stepptanz bis hin zu zeitgenössischen Elementen und HipHop ist alles dabei. Das Odyssey Dance Theatre aus den USA war zuvor bereits mit »Dance Fever« im Stadttheater zu Gast und konnte sich schon da die Gunst des Herforder Publikums sichern.

Feinfühlige Choreografie

Wie es bereits der Titel des gesamten Programms verspricht, sind viele Pirouetten und Sprünge in die Tänze integriert. Sie schenken allen Darbietungen eine gewisse Leichtigkeit. Derryl Yeager, Gründer und Direktor des Odyssey Dance Theatre, choreografiert hier mit viel Feingefühl.

In weißen Rüschenhemden absolvieren die Tänzer den ersten Teil der Show. Sie ist Weltstar Prince gewidmet. Mit »Purple Rain« steigen sie in den fulminanten Abend ein. Die ersten Jubelrufe gibt es, als die Tänzerinnen zu den Funk-Rhythmen zu steppen beginnen. Der Tanz zu »Let’s Go Crazy« gleicht in seinen Bewegungsabläufen einer nervenaufreibenden Achterbahnfahrt. Sie endet mit ekstatischen Zittern zum Gitarrensound.

Weiter geht’s mit dem King Pop

Mit dem King of Pop geht es nach der Pause weiter. Zu »Thriller« verwandeln sich die Akteure in Zombies, bei denen es dank der beweglichen Tänzer so scheint, als wären ihre Körperteile nicht mehr fest miteinander verbunden. Bei den großen Hits wie »They don’t care about us« und »Billie Jean« ist das Publikum sofort mit Klatschen und Jubelrufen dabei.

Natürlich durfte das für Michael Jackson charakteristische Tanzelement – der »Moonwalk« – nicht fehlen. Mit ihren Choreografien zollt das Dance Theatre Michael Jackson Tribut. Am Ende eines Songs wird er am Bühnenausgang symbolisch von Elvis Presley abgeholt.

»The Girl is Mine«

Die Beiträge sind in ihrer Abfolge sehr abwechslungsreich gestaltet. Einzel- und Gruppentänze wechseln sich genauso ab wie die unterschiedlichen Tanzstile und Stimmungen. Komödiantische Elemente sind vereinzelt in die Tänze eingewebt. Zu »The Girl is Mine« wetteifern zwei Herren um die Gunst einer Dame. Zu »Billie Jean« absolviert Tänzerin Tanisha Morley eine Choreografie mit einem Kinderwagen. Für die Leistung der 26 Tänzer aus Salt Lake City gibt es lang anhaltende Standing Ovations und Jubelrufe aus dem Publikum.

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