Ernst Caramelle stellt im Marta aus – Direktor Nachtigäller in Kassel kennengelernt Bekannte aus alten Documenta-Tagen

Herford (WB/man). Ein Wiedersehen der besonderen Art gibt es im Mai im Marta. Denn den österreichischen Künstler Ernst Caramelle kennt Marta-Direktor Roland Nachtigäller bereits aus alten Documenta-Tagen. Der 66-Jährige gehörte zu den Teilnehmern der Documenta IX im Jahr 1992. Deren Leiter war bekanntlich Marta-Gründungsdirektor Jan Hoet, als Assistent fungierte Nachtigäller.

Das Museum Marta in Herford: Am 13. Mai wird dort eine Ausstellung mit dem österreichischen Künstler Ernst Caramelle eröffnet.
Das Museum Marta in Herford: Am 13. Mai wird dort eine Ausstellung mit dem österreichischen Künstler Ernst Caramelle eröffnet. Foto: Moritz Winde

Rätselhafte Wandgemälde

Unter dem Titel »Ernst Caramelle – Very angenehme Konzeptkunst« widmet das Museum an der Goebenstraße dem österreichischen Künstler ab 13. Mai eine Einzelausstellung. Gezeigt werden rätselhafte Wandgemälde des Künstlers, bei denen der Übergang zwischen vorgegebenen Strukturen und bemalten Flächen verschwimme. In den großformatigen Werken spiele Caramelle mit den Grenzen des Sichtbaren, indem er Dreidimensionalität und Tiefe vortäusche und den Übergang zwischen Ausstellungsraum und bemalter Fläche verschwimmen lasse. Die Ausstellung ist bis 26. August zu sehen und wird am 13. Mai um 11.30 Uhr eröffnet.

Bedeutender Konzeptkünstler

Ernst Caramelle gilt laut Marta als bedeutender Vertreter der Konzeptkunst. Seit 1994 ist er zudem Professor für Malerei an der Kunstakademie Karlsruhe, seit September 2012 deren Rektor.

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