Herforder Theatergruppe führt »Amore mio« im Stedefreunder Krug auf – Premiere am 7. April Eine Kneipe in der Kneipe

Herford (WB). Es gibt mal wieder reichlich Beziehungskisten, Missverständnisse und komödiantischen Zündstoff in Stedefreund. Die Theatergruppe des Heimatvereins hat sich als neues Stück »Amore mio« oder »...kann denn Liebe Sünde sein?« ausgesucht. Am 7. April ist Premiere im Stedefreunder Krug.

Von Thomas Meyer
Martin Kleineidam, Maggy Abal, Lars Brockmann, Christine Held, Tino Jacobi, Anke Brandwein und Manfred Friske von der Theatergruppe des Heimatvereins Stedefreund sorgen mit ihrer neuen Komödie für reichlich Trubel im Stedefreunder Krug. Das Stück hat am 7. April Premiere.
Martin Kleineidam, Maggy Abal, Lars Brockmann, Christine Held, Tino Jacobi, Anke Brandwein und Manfred Friske von der Theatergruppe des Heimatvereins Stedefreund sorgen mit ihrer neuen Komödie für reichlich Trubel im Stedefreunder Krug. Das Stück hat am 7. April Premiere. Foto: Thomas Meyer

Gastwirt Gunther will heiraten

Allein schon das Bühnenbild ist einen Besuch wert: Eine Kneipe in der Kneipe, mit Theke, Spielautomat, altbackenem Mobiliar und Fußballwimpeln integriert das Publikum perfekt in das Stück. »Hierbei haben uns viele Freunde, Bekannte und Sponsoren geholfen«, sagt Regisseurin Petra Konopka. »Anders ausgedrückt: Brandweins Partykeller ist jetzt leer«, fügt sie zwinkernd hinzu und nennt darüber hinaus Manfred Ongsiek, Sascha Bäcker, Olaf Thielebeule, Georg Kowalski und Oliver Schulz als Unterstützer.

Rosa schnüffelt an der Gurkenmaske von Traudl – und hält sich die Nase zu. Foto: Thomas Meyer

Es geht also um eine (schlecht laufende) Kneipe, bewirtschaftet von Gunther (gespielt von Manfred Friske). Der will seine Freundin Rosa (Maggy Abal) heiraten. Traudl (Christine Held), der Schwester von Gunther, ist dies ein gewaltiger Dorn im Auge. Traudl wird das Gefühl nicht los, dass mit Rosa und ihrem Bruder Joe (Lars Brockmann), einem richtigen Weiberhelden, etwas nicht stimmt.

Aber Traudl hat noch viele andere Sorgen: Sie möchte unbedingt Pfarrhaushälterin beim neuen Dorfpfarrer (Tino Jacobi) werden, ebenso wir ihre Freundin Maria (Anke Brandwein). Beiden ist jedes Mittel recht, um diese Stelle zu bekommen.

Ein Stripper kündigt sich an

Und dann ist da noch Franzl (Martin Kleineidam), der schon lange Zeit hinter Traudl her ist und nun meint, dass er mit seinem neuerworbenen italienischen Akzent alle Frauen herumbekommen kann. Als sich dann noch in der Kneipe von Gunther ein Stripper ankündigt, fängt die Sache an, Traudl über den Kopf zu wachsen… Soweit, so verschachtelt, damit die absurdesten Situationen entstehen können.

Franzl (links) und Joe (rechts) staunen über die Briefe, die Kneipenwirt Gunther bekommt. Foto: Meyer

Neu im Ensemble ist Tino Jacobi, der erst seit Anfang März mit probt. Martin Kleineidam steht erstmals seit 2004 (»Ein Mann mit Mut«) wieder auf der Stedefreunder Bühne. Bei den Proben wird deutlich, wie toll die Truppe funktioniert und selbst abseits des Drehbuchs hervorragend zu unterhalten weiß.

Karten sind wie immer knapp für die Aufführungen am 7. April um 19.30 Uhr, am 8. April um 17 Uhr, am 13. April um 19.30 Uhr, am 14. April um 19.30 Uhr, am 20. April um 19.30 Uhr, am 21. April um 19.30 Uhr, am 22. April um 17 Uhr, am 27. April um 19.30 Uhr und am 28. April um 19.30 Uhr.

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