Trotz Alno-Insolvenz verzeichnen übrige Küchenmöbelhersteller Umsatzplus Küchenbranche wächst doch

Herford (WB/OH). Die deutschen Küchenmöbelhersteller rechnen für das laufende Jahr mit einem leichten Umsatzplus, das vom Export getragen wird. Das erklärte der Hauptgeschäftsführer des in Herford ansässigen Verbands der Deutschen Küchenmöbelindustrie (VdDK), Lucas Heumann.

Hauptgeschäftsführer des Verbands der Deutschen Küchenmöbelindustrie (VdDK) Lucas Heumann.
Hauptgeschäftsführer des Verbands der Deutschen Küchenmöbelindustrie (VdDK) Lucas Heumann. Foto: Oliver Schwabe

Die amtliche Statistik weist per September noch ein Umsatzminus von 3,4 Prozent aus. Hintergrund für die verzerrten Daten dürfte vor allem die Insolvenz des Alno-Konzerns als Nummer drei der Branche sein. In der Folge haben die verbliebenen Wettbewerber im Oktober ein Auftragsplus von 24 Prozent verzeichnet. Als VdDK-Vorsitzender wurde Stefan Waldenmaier bestätigt, Stellvertreter sind Nobilia-Chef Dr. Lars Bopf (Verl) und Dirk Krupka von Häcker Küchen in Rödinghausen.

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