Eröffnung am 27. November mit Herforder Kindern und dem Berliner Lufttanztheater Weihnachtslicht erstrahlt größer und heller

Herford (WB). Noch fünf Wochen sind es bis Heiligabend. Weihnachtlich wird’s in der Herforder City aber schon viel früher – und zwar am 27. November. Dann nämlich wird das Weihnachtslicht eröffnet, das in diesem Jahr noch größer, noch schöner und noch heller strahlt.

Von Moritz Winde
Hunderte Lämpchen werden derzeit auf dem Neuen Markt installiert. Das 17 mal 17 Meter große Lichternetz soll dem erstmals bis zur Kirche geöffneten Platz eine besondere Atmosphäre verleihen – sehr zur Freude von Peter Lohmeyer (Herforder Brauerei als Hauptsponsor) sowie Maxim Bethke (Projektleiterin) und Frank Hölscher (Geschäftsführer) von der Stadtmarketing-Gesellschaft Pro Herford.
Hunderte Lämpchen werden derzeit auf dem Neuen Markt installiert. Das 17 mal 17 Meter große Lichternetz soll dem erstmals bis zur Kirche geöffneten Platz eine besondere Atmosphäre verleihen – sehr zur Freude von Peter Lohmeyer (Herforder Brauerei als Hauptsponsor) sowie Maxim Bethke (Projektleiterin) und Frank Hölscher (Geschäftsführer) von der Stadtmarketing-Gesellschaft Pro Herford. Foto: Moritz Winde

Integration des Rathausplatzes denkbar

Während auf dem Alten Markt alles beim guten Alten bleibt, werden die anderen Plätze erweitert oder umgestaltet. Das hat Pro-Herford-Chef Frank Hölscher am Freitag bei der Vorstellung des Programms bekannt gegeben. »Wir wollen wettbewerbsfähig bleiben. Die Leute sollen die Innenstadt mit einem guten Gefühl verlassen.«

Eine von vielen seit langem geforderte Integration des Rathausplatzes gibt es in diesem Jahr nicht. Der Stadtmarketing-Geschäftsführer schloss dies aber mittelfristig nicht aus. Allerdings sollte die Fläche unter dem Bürgermeister-Balkon nach Hölschers Vorstellungen lediglich für maximal zwei Wochenenden integriert werden.

110.000 Euro kostet das fünfwöchige Advents-Spektakel. Der Großteil der Ausgaben werde durch Standgebühren und Sponsorengelder refinanziert, sagt Hölscher und betont: »Das Weihnachtslicht hat sowohl für die heimischen Beschicker als auch für den Einzelhandel eine hohe Bedeutung.« Am 3. Dezember ist verkaufsoffener Sonntag.

Mehr als 20.000 Lichter

Mehr als 20.000 Lichter sollen bis zum 30. Dezember in der City für weihnachtlichen Glanz sorgen, dazu kommen drei XXL-Tannen sowie 300 weitere Bäume. An 47 Ständen und Buden – manche wurden mit viel Aufwand neu gebaut – gibt es Kulinarisches und Kunstvolles.

Dort kann gegessen, getrunken, geklönt und gekauft werden. Frank Hölscher: »Wir sind zwar nicht Dresden, Nürnberg oder München: Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir einen qualitativ hochwertigen Markt bieten. Das zeigt sich auch an den stets hohen Besucherzahlen und den zufriedenen Schaustellern.«

Neuer Markt, neues Konzept

Die wohl größte Veränderung gibt es auf dem Neuen Markt, der in der Vergangenheit etwas vernachlässigt wurde. Der Platz im Schatten der Johanniskirche wird mit einem 17 mal 17 Meter großen Lichternetz überspannt und als geschlossenes Dorf aufgebaut. Diesmal wird das gesamte Areal bis zum Gotteshaus bespielt.

Hölscher bedient sich einer Fußball-Weisheit: »Wir wollen die Tiefe des Raumes nutzen.« Das heißt im Klartext: Mehr Buden sollen für eine höhere Verweildauer sorgen. Auch der Linnenbauerplatz wird geöffnet. Dass dieses Konzept funktioniert, hat das Hoekerfest bereits bewiesen.

Eröffnung mit Musik und Artistik

Mit einem artistischen und musikalischen Programm wird am Montag, 27. November, auf dem Gänsemarkt Eröffnung gefeiert. Die Sänger Christian Hüser und Faryna begrüßen ab 16.30 Uhr mit Herforder Kindern das »Weihnachtslicht«. Mit dabei sind die Tanzschule Roemkens, der Bewegungskindergarten TG Hops, die Grundschule Landsberger Straße und die Kita Maiwiese.

Später tritt der Eilshauser Gospelchor »InJoy« auf. Und das Lufttanztheater Berlin bietet das himmlische Märchen »Winterhimmelsglut«. Um 19 Uhr sticht Bürgermeister Tim Kähler das Bierfass an.

Gaukler am Münster

Pfarrer Johannes Beer eröffnet am Mittwoch, 29. November, um 18 Uhr das Dorf am Münster. Ab 16 Uhr locken Feuerspucker und Gaukler. Herforder Kunsthandwerker beteiligen sich mit einem Stand im wöchentlichen Wechsel, und auch das Weihnachtspostamt hat wieder geöffnet.

Vom 14. bis zum 23. Dezember verkauft die Gemeinde Herford-Mitte Weihnachtsbäume – und zwar zu Gunsten hilfsbedürftiger Familien aus Herford.

Märchenhafte Radewig

Auch der Gänsemarkt wird aufgewertet. Der zentrale Platz im Quartier Radewig erhält mehr als 150 zusätzliche Bäume. Die Märchenwälder sollen mit den vier Märchenhütten kleine und große Besucher erfreuen.

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