Jürgen Berger äußert sich zu den Plänen der RGH-Sporthalle Verband wirbt für Variante B

Herford (WB). »Es geht hier nicht nur um einen Neubau, sondern um eine nachhaltige Zukunftsplanung am Schulstandort Ravensberger Gymnasium«, sagte die Schulleiterin des RGH, Rita Klötzer, in der jüngsten Schulausschusssitzung. Sie wirbt, ebenso wie der Stadtsportverband, für die Variante B beim geplanten Neubau der RGH-Sporthalle.

Die alte Sporthalle am Ravensberger Gymnasium erfüllt nicht mehr die aktuellen Anforderungen. Sie soll abgerissen werden. An ihrer Stelle soll ein Parkplatz entstehen. Die neue Dreifach-Sporthalle soll auf dem Außenspielfeld an der Hansastraße gebaut werden.
Die alte Sporthalle am Ravensberger Gymnasium erfüllt nicht mehr die aktuellen Anforderungen. Sie soll abgerissen werden. An ihrer Stelle soll ein Parkplatz entstehen. Die neue Dreifach-Sporthalle soll auf dem Außenspielfeld an der Hansastraße gebaut werden.

Platz für 600 Besucher

Für eine größere Ausbauvariante der Dreifachsporthalle hat sich jetzt der Stadtsportverbandsvorsitzende Jürgen Berger ausgesprochen. Wie berichtet (Ausgabe vom 14. Juni), sind zwei Ausbauvarianten in der engeren Auswahl. Variante A sieht eine Sportfläche von 27 mal 45 Meter vor und würde 600 Besuchern Platz bieten. Bei Variante B bleibt die Anzahl der Besucherplätze gleich, allerdings wäre die Sportfläche mit 28 mal 51 Metern größer und zudem gäbe es einen erweiterten Eingangsbereich.

Variante B ist 900.000 Euro teurer

Variante B ist, so die Schätzung der Verwaltung, etwa 900.000 Euro teurer als Variante A, weshalb die jüngsten Äußerungen aus der Politik darauf hindeuten, dass der Rat sich für die kleinere Variante entscheiden werde. Das hat jetzt noch einmal den Stadtsportverband auf den Plan gerufen.

»Schule und Sport hatten sich in der Vorbereitung gemeinschaftlich für eine größere und besser ausgestattete Lösung eingesetzt«, schreibt Berger in einer Stellungnahme. 28 mal 51 Meter als Grundfläche zur sportlichen Nutzung seien der Wunsch, damit der Sportunterricht des Gymnasiums in räumlich angemessenen Verhältnissen ablaufen könne. Somit hätten Klassenverbände mit bis zu 30 Kindern im Hallendrittel ausreichend Bewegungsfreiraum.

Bessere Trainingsmöglichkeiten für Basketballer

Für die Schule wäre die größere Grundfläche auch aus Sicherheitsaspekten gewünscht, hatte Schulleitern Klötzer am Donnerstag noch einmal deutlich gemacht. Für die Basketballer bestünde der große Vorteil darin, dass bei der leicht vergrößerten Hallenfläche Trainingseinheiten und sogar Spiele am Wochenende parallel ablaufen können und somit eine Konzentration des Basketballs in dieser Halle möglich wäre.

Besonders wichtig könnte diese Konzentration einer Sportart für die Verwaltung sein, weil dadurch viele freie Trainingszeiten in den anderen Sporthallen der Stadt entstehen. »Zeiten, die dringend benötigt werden, denkt man z.B. an die unsichere zukünftige Nutzung der Halle Lübberbruch und der Albert-Schweitzer-Schule«, so Berger. Die Konzentration ergäbe laut Stadtsportverband freie Trainingseinheiten im Umfang von etwa einer 1-fach Sporthalle.

Vorraum als zusätzlicher Sitzungsraum

Auch ein ausgebauter Vorraum könnte als zusätzlicher kleiner Sitzungsraum und als Besprechungszimmer im theoretischen Teil des Sportunterrichts die Qualität der räumlichen Ausstattung für das Ravensberger Gymnasium merklich erhöhen. Bei den Heimspielen der BBG Herford mit mehreren hundert Zuschauern pro Partie sei ein Vorraum unbedingt nötig, um Catering und Einlasskontrollen angemessen durchführen zu können. Ein solcher Vorraum sei jedoch nur in den Varianten B und C vorhanden und somit nicht Vorschlag der Verwaltung.

Bei einem Investitionsvolumen von mehreren Millionen Euro sollte das Thema Nachhaltigkeit beim geplanten Neubau mit größter Sorgfalt bedacht werden. Genau diesen Aspekt sieht Berger akut gefährdet: »Auch wenn die Varianten B und C auf den ersten Blick teurer sind als der Vorschlag der Verwaltung, so entstehen bei Variante A viele Folgeprobleme.

Appell an Ratsmitglieder

Diese wiederum werden einen finanziellen und organisatorischen Mehraufwand verursachen, welcher weit über das hinausgehen würde, was beispielsweise Variante B auf den ersten Blick mehr kostet. Stellvertretend für den Sport, aber auch für die Schule können wir als SSV an die Politik nur appellieren, die Entscheidung unter der Berücksichtigung einer nachhaltigen Lösung für alle Anspruchsgruppen zu treffen – und das funktioniert nur mit der Wahl von Variante B oder C.«

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