12 Bands in 12 Gaststätten sorgen in Herford für ausgelassene Party-Stimmung Kneipennacht: mal rockig, mal sanft

Herford (WB). Teilweise kein Durchkommen gab es am Samstagabend in den kleineren Herforder Kneipen. Die »4. Herforder Nacht« hat mehr als 1300 Besucher in die Innenstadt gelockt.

Von Sophie Hoffmeier
Bei der Rock&Soul-Gruppe Soundgruft ist das Föge bis in die letzte Ecke gefüllt und die Stimmung ausgelassen.
Bei der Rock&Soul-Gruppe Soundgruft ist das Föge bis in die letzte Ecke gefüllt und die Stimmung ausgelassen. Foto: Sophie Hoffmeier

Die Nacht ist zu kurz

Die Lokale waren von Anfang an gut gefüllt. Bis allerdings auch auf den Straßen mehr los war, brauchte es seine Zeit. Die Herforder Brauerei hat am Samstag erneut 12 Bands in 12 Lokalen präsentiert. Jeder Musikstil war vertreten.

Viele Besucher schöpften das Prinzip der freien Auswahl aus. Darunter auch die Gruppe um Jürgen Mattern: »Eigentlich ist die Nacht zu kurz. Am liebsten würden wir wirklich einmal alle Lokale abklappern und überall mitfeiern«, hieß aus aus der Gruppe.

Kneipen pickepackevoll

Den Gastgebern sprich Wirten wurden die Bands nach deren musikalischen Vorlieben zugeordnet. Einige haben bereits Favoriten, die für ein volles Haus sorgen. Das Piccolli war mit »Jah Culture Raggae« bestens aufgestellt. Die RIO-Band hatte die Besucher im Leib & Seele zum 3. Mal fest im Griff. »Weil hier die Betreiber so herzlich sind und immer super Stimmung ist, haben wir uns schon gefreut, wieder herzukommen«, sagte Sängerin Graziella Passarotto.

Die Gaststätte Föge war die ganze Nacht über bis in die letzte Ecke gefüllt. »Soundgruft« verstand es, für gute Stimmung zu sorgen. Die amerikanische Soulsängerin Brenda Starr strahlte große Präsenz aus. Rockig wurde es mit »Touch of Sound« im Bitter.

Lob aus Köln

Die Band »Freezeland« konnte krankheitsbedingt nicht im New Orleans auftreten. Ersatz gab es in Form der Gruppe »Movin on«. Sie präsentierten Rockklassiker der vergangenen Jahrzehnte.

Die Kölnerin Dagmar Schilbert war bei ihrer Schwester zu Besuch und entdeckte eine neue Seite an der Stadt: »Ich hätte nicht gedacht, dass die Herforder so feiern können. Die Stimmung ist ausgesprochen ausgelassen.« Uwe John, Mitarbeiter vom Veranstalter Gastro Event, zeigte sich zufrieden: „Die Fluktuation war sehr gut. Die Besucher haben sich gleichmäßig verteilt und auch Lokale, die abseits lagen, waren gefüllt.«

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