765 Anwohner evakuiert – Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg lag in vier Metern Tiefe 250-Kilo-Bombe am Westring entschärft

Herford (WB). Eine amerikanische 250-Kilo-Bombe aus dem 2. Weltkrieg ist am Mittwochabend am Westring entschärft worden. 765 Menschen, die im Umkreis von 250 Metern zur Fundstelle wohnten, mussten am Nachmittag evakuiert werden.

In vier Metern Tiefe lag die amerikanische 250-Kilo-Bombe aus dem 2. Weltkrieg, die Sprengmeister Gerd Mathee vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft hat.
In vier Metern Tiefe lag die amerikanische 250-Kilo-Bombe aus dem 2. Weltkrieg, die Sprengmeister Gerd Mathee vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft hat. Foto: Daniel Salmon

Gegen 20.55 Uhr hatte der Kampfmittelbeseitigungsdienst die Bombe entschärft und die Anwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren.

Von der Evakuierung und Sperrung betroffen waren das Gebiet zwischen Bünder und Enger Straße, Teile des Wellbrocker Weges, des Ramkerweges, des Oetinghauser Weges, des Westringes und der Goltzstraße.

Entdeckt worden ist der Blindgänger, weil in Vorbereitung auf den Ausbau des Westrings Verdachtsflächen untersucht worden sind, sagte Dr. Peter Böhm, Einsatzleiter des »Stabes Außergewöhnliche Ereignisse« (SAE).

Mithilfe von Luftaufnahmen hatte man zwei Verdachtsflächen lokalisiert. »Bei der ersten Fläche am Westring vor der Hausnummer 34 sind wir in sechs Metern Tiefe lediglich auf Bombensplitter und Metallreste gestoßen. An der zweiten Stelle vor der Hausnummer 30 lag in gut vier Metern Tiefe die 250-Kilo-Bombe mit zwei Zündern«, erläuterte Böhm.

Lesen Sie mehr am Donnerstag, 30. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Herford.

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