55 Schüler des ASB präsentieren ihre Ideen bei einer Modenschau im Stadttheater Kreative Klamotten

Herford(WB). Klassisch, experimentell oder festlich – die Modewelt kennt keine Grenzen. Von der ersten Idee bis zum fertigen Kleidungsstück ist alles möglich, was der modebewusste Mensch wünscht.

Von Annika Tismer
Unter dem Motto »Take the music to the trash« hat die Unterstufe ihre ersten Kleider produziert.
Unter dem Motto »Take the music to the trash« hat die Unterstufe ihre ersten Kleider produziert. Foto: Wolff

Die Bekleidungstechnischen Assistenten des Anna-Siemsen-Berufskollegs (ASB) haben im vergangenen Jahr viele kreative Entwürfe in die Tat umgesetzt. Die Ergebnisse wurden am Mittwochabend bei einer Modenschau im Stadttheater präsentiert. Alle drei Jahrgänge produzierten dafür Kleidungsstücke und berücksichtigen die verschiedensten Stile und Materialien.

Symmetrisch gestaltete Röcke, Jacken mit Knopfleisten, Oberteile aus Maschenwaren, Kleidungsstücke aus Pappmaché und natürlich festliche Kleider – die Zuschauer hatten viel zum Schauen und Staunen. Insgesamt beteiligten sich 55 Schüler an der Modenschau, alle hatten gleich mehrere Stücke gefertigt und präsentierten sie selbst.

»Vom ersten Entwurf bis zur Fertigstellung haben die Schüler alles selber gemacht. Sie haben sich um die Gestaltung, den Schnitt und die Fertigung gekümmert«, erklärte Lehrerin Silke Bollmeier. Mal habe dabei die Anwendung von Nähtechniken und mal die Kreativität im Fokus gestanden.

Daneben hatten die Schüler auch die Modenschau selber entwickelt. »Wir haben uns dazu in der vergangenen Woche Gedanken gemacht. Es wurde Musik ausgewählt und geschaut, wie die Kleidungsstücke am besten präsentiert werden können«, sagte Schülerin Tjascha Viertel.

Über das ganze Jahr verteilt seien die Kleidungsstücke entstanden. »Wir haben vier bis sechs Nähstunden pro Woche, da kann es durchaus fünf bis acht Wochen dauern, bis ein Kleidungsstück fertig ist«, sagte sie.

Vor allem in den vergangenen Wochen seien die Schüler manches Mal länger in der Schule geblieben, um die einzelnen Stücke rechtzeitig für die Modenschau fertig zu bekommen. »Alle waren mit viel Engagement dabei«, sagte Tjascha Viertel. Der Aufwand hat sich gelohnt.

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