Sanierungspläne für die Jöllenbecker Straße in Enger: ADFC kritisiert Schutzstreifen für Radfahrer
„Lösung ist weder sicher noch zeitgemäß“

Enger (WB) -

„Schutzstreifen sind eine Notlösung, wenn es sonst keine Alternative gibt. Aber wenn die gesamte Straßenanlage erneuert wird, sollte man zeitgemäßere Möglichkeiten wählen“, ist Uwe Diekmann, Sprecher des ADFC Enger-Spenge, überzeugt. Von Ruth Matthes
Freitag, 23.04.2021, 01:45 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 23.04.2021, 01:45 Uhr
ADFC-Sprecher Uwe Diekmann an der Jöllenbecker Straße auf Höhe Am Sportplatz. Hier sollen beidseitig Gehwege und Fahrradschutzstreifen entstehen. Foto: Ruth Matthes
Damit reagiert er auf die jüngste Berichterstattung über die geplante Sanierung der Jöllenbecker Straße in Pödinghausen. Dass der Landesbetrieb Straßen NRW drei Jahre nach der ersten Planvorstellung weiter daran festhalte, die Ortsdurchfahrt beidseitig mit einem 1,25 Meter breiten Schutzstreifen für Radfahrer zu versehen, könne er nicht nachvollziehen. Schutzstreifen erfüllten aus Sicht des ADFC nicht die Anforderungen an eine moderne, zukunftsweisende Radverkehrsinfrastruktur, auf der Menschen jeden Alters zügig, sicher und komfortabel Rad fahren können. 1,25 Meter sei das absolute Mindestmaß.
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