Kalksandsteinwerk Westfalen-Lippe profitiert von Bauboom – Umsatz deutlich gesteigert
Engeraner Stein ist gefragt

Enger (WB) -

Die Baustoffbranche hat unter Corona nicht gelitten. Im Gegenteil: In der Region wird so viel gebaut, wie schon lange nicht mehr. Was viele nicht wissen: Die Wahrscheinlichkeit, dass in den Neubauten Steine aus Enger verbaut werden, ist sehr groß. Im Kalksandsteinwerk in Oldinghausen wird ein Großteil der Steine hergestellt, die später auf die Baustellen in der Region geliefert werden. Der Umsatz der BMO KS-Vertrieb, zu der das Kalksandsteinwerk in Enger gehört, stieg 2020 deutlich auf mehr als 50 Millionen Euro. Von Christina Bode
Dienstag, 20.04.2021, 02:10 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 20.04.2021, 02:10 Uhr
Andreas Harre ist Prokurist der Kalksandsteinwerke Westfalen-Lippe. Die Kalksandsteine aus Enger werden zu Baustellen aus der Umgebung geliefert. Foto: Christina Bode
Alteingesessene Engeraner werden sich daran erinnern können, dass im Bereich hinter der Markstraße früher Sand abgebaut wurde. Mittlerweile ist die Fläche rekultiviert und wird wieder von Landwirten beackert. Der Sand, der im Kalksandsteinwerk, das sich ebenfalls an der Markstraße befindet, verarbeitet wird, kommt aktuell aus Melle und Oerlinghausen, der Kalk aus Lienen. Über kurz oder lang, so wünscht es sich der kaufmännische Prokurist Andreas Harre, möchte das Unternehmen auch wieder Sand in unmittelbarer Nähe abbauen.
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