Corona-Impfung: Schwer vorerkrankte Frau aus Kirchlengern weggeschickt – Behörde spricht von Missverständnis
Weil auf Attest ein Paragraf fehlt, die Impfung verweigert?

Kirchlengern (WB) -

Hat ein fehlender Paragraf auf einem Hausarzt-Attest dazu geführt, dass eine mehrfach vorerkrankte Kirchlengeranerin (65) bei einem vereinbarten Corona-Impftermin nicht geimpft, sondern wieder nach Hause geschickt wurde? Von Daniel Salmon
Donnerstag, 01.04.2021, 02:32 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 01.04.2021, 02:32 Uhr
Symbolfoto Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Der Kreis Herford spricht in der Sache von einem Missverständnis und erklärt, dass die Frau zum besagten Zeitpunkt noch keinen Anspruch auf eine Impfung gehabt habe (siehe Infobox). Holger P. (Namen geändert) ist jedenfalls sauer – und verwirrt: Für seine Frau Hilde hatte der 55-Jährige für den 26. März einen Termin im Impfzentrum Enger ausgemacht. Eine Bescheinigung des Hausarztes hatte sich das Paar bereits am 11. März besorgt. Auf dem Schreiben sind die zahlreichen Erkrankungen der Kirchlengeranerin dezidiert aufgeführt. Unter anderem leidet Hilde P. an Krebs und Thrombose.
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