Bewohner des Wittekindshofs in Enger in Quarantäne
17 Fälle von britischer Mutation in Wohneinrichtung

Enger (WB) -

16 Bewohner und sechs Mitarbeiter der Wohneinrichtung des Wittekindshofes in Enger haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Nach Angaben des Gesundheitsamtes wurde die britische Mutation bei 14 Bewohnern und drei Mitarbeitern nachgewiesen.

Montag, 22.02.2021, 17:48 Uhr
16 Bewohner und sechs Mitarbeiter des Wittekindshofes an der Bielefelder Straße haben sich mit dem Coronavirus infiziert – ein Großteil von ihnen mit der britischen Mutation. Foto: Daniela Dembert

Wie die Diakonische Stiftung Wittekindshof mitteilt, stehen nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt alle 24 Bewohner unter Quarantäne. Daher sind Besuche nicht gestattet. Die Krankheitsverläufe seien bislang weniger schwer, niemand werde stationär behandelt, einige Menschen wiesen kaum oder keine Symptome auf.

„Es handelt sich um den ersten derartigen Fall an der Bielefelder Straße. Infektionen gab es in diesem Wohnhaus bislang nicht“, erklärt Geschäftsbereichsleiter Diakon Andreas Ritter, zuständig für die Wittekindshofer Wohnangebote in Enger, Bünde und Löhne.

Bei den regelmäßigen Corona-Schnelltests fielen Mitte vergangener Woche erste POC-Testungen positiv aus. „Die Mitarbeiter haben umgehend alle notwendigen Schritte eingeleitet und die zuständigen Behörden wurden informiert. Alle Bewohner Mitarbeiter wurden mittels PCR-Test getestet. Derzeit stehen noch Nachtestungen aus. Bei einem Großteil der positiven Tests scheint es sich um die britische Mutation des Coronavirus zu handeln, weitere Typisierungen laufen ebenfalls“, erklärt Ritter.

Aufgrund der Infizierung mit der britischen Corona-Mutation sei eine Arbeitsquarantäne für positiv getestete Mitarbeiter nicht möglich, heißt es von Seiten des Wittekindshofes. „Um die notwendige Unterstützung unserer Klienten sicherzustellen, helfen Kollegen aus anderen Bereichen aus. Sie arbeiten unter besonders strengen Schutzmaßnahmen: Sie tragen Schutzkittel, Handschuhe, Schutzbrillen sowie FFP2-Masken“, erklärt Ritter.

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