Rodelnde Kinder und Schlittschuhfahren in den Bruchwiesen: Werner Brakensiek zeigt historische Fotos aus Enger
Wann wird‘s endlich Winter?

Enger (WB) -

Schnee ohne Ende, Rodeln und Schlittschuhfahren: Was früher im Winter alltäglich war, ist heute eine Seltenheit. In seinen Wintererinnerungen aus Enger hat Hobby-Stadthistoriker Werner Brakensiek gestöbert und die schönsten Fotos fürs WESTFALEN-BLATT herausgesucht.

Samstag, 02.01.2021, 05:45 Uhr aktualisiert: 02.01.2021, 05:50 Uhr
Die Bruchwiesen in Enger sind zugefroren – mit dem Fahrrad radelten viele Jugendliche in den 1980er Jahren dorthin, um Schlittschuh zu fahren. Foto: Archiv Werner Brakensiek

„Als ich ein Kind war, waren kaum Autos unterwegs. Wir rodelten auf der Meller Straße“, erzählt der 70-Jährige. Wenn es besonders viel Schnee gab und kräftig geschüppt werden musste, war Teamarbeit gefragt. Und das war eine Selbstverständlichkeit. „Alle haben dann mit angepackt und die weißen Massen mit dem Schieber von Straßen und Gehwegen befördert“, sagt der Engeraner.

Eine beliebte Rodel-Strecke sei von heute Schierholz den Linnenbrink herunter bis zur Wassermühle gewesen. „Da ging die Post ab“, weiß Werner Brakensiek.

 

Die „Piste“ In der Gliemke war vor allem bei den Familien beliebt. Dort trafen sich nicht nur die Kinder zum Schlittenfahren, sondern auch die Erwachsenen zu einem kleinen Plausch bei mitgebrachten warmen Getränken. Wann es wohl mal wieder so einen verschneiten Winter geben wird?

 

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